15.11.2011 - 5 Sportplatz Quambusch

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Ramrath verweist auf die ergänzte Beschlussfassung in der Bezirksvertretung Haspe.

 

Im Grundsatz wird diese neue vorgesehene Bebauung auf dem Quambusch von Herrn Dücker begrüßt. Er mache sich jedoch Sorgen um eine verkehrliche Überlastung dieses Bereiches.

 

Herr Schmidt lehnt die geplante Sportplatzbebauung ab, da derartig große Baugebiete für Hagen nicht mehr sinnvoll erschienen. Es entstände eine negative Entwicklung für Hagen, da immer mehr ältere Häuser leer gezogen würden und somit im Laufe der Zeit verfielen. Auch verweise er auf die abnehmende Bevölkerung in Hagen. Er halte dies für eine verfehlte Stadtentwicklungspolitik.

 

Herr Romberg hält diese Bebauung mit Verweis auf Harkort-, Rissestraße und Gräweken sehr wohl für sinnvoll. Auch die verkehrliche Erschließung sei sicherlich kein Problem.

 

Herr Thieser verweist in diesem Zusammenhang auf den Beitrag des Hagener Sports zur Haushaltskonsolidierung und auch auf die demografische Entwicklung in Hagen. Gerade in Haspe seinen Baugebiete wie in Westerbauer im Rahmen der Flächennutzungsplanung zurückgenommen worden, um andere Bebauungen zu ermöglichen. Daher halte er die Vorhaben auf dem Quambusch im Gegensatz zu Hagen Aktiv sehr wohl für richtig. Er frage sich auch, welche Verkehre für die jetzigen Anlieger besser zu ertragen seien, zu sportlichen Veranstaltungen oder in ein neues Baugebiet.

 

Herr Dr. Ramrath schlägt vor, der Empfehlung der Bezirksvertretung Haspe zu folgen und lässt hierüber abstimmen.   

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

  1. Das Grundstück Sportplatz Quambusch wird als Sportfläche aufgegeben.

 

  1. Das Grundstück ist als Wohnbebauung gem. Variante 2 unter Einbeziehung der HEG zu vermarkten.

 

  1. Ein Teil des Verkaufserlöses wird in Höhe von 200.000,- € dem Sport für Verbesserungen der sportlichen Infrastruktur zur Verfügung gestellt; vorbehaltlich der Zustimmung der Bezirksregierung Arnsberg.

 

  1. Die Vermarktung erfolgt erst dann, wenn auf dem Sportplatz Freiheitsplatz Umkleidemöglichkeiten geschaffen wurden.

 

  1. Die Realisierung erfolgt bis zum 31.12.2013.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=143990&selfaction=print