17.02.2005 - 3 Schnitt- und Rodungsarbeitenhier: Darstellung d...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Der Ausschussvorsitzende leitet den Tagesordnungspunkt mit einem entsprechenden Rückblick auf die Januarsitzung des Umweltausschusses ein und übergibt das Wort Herrn Zillner, der die nachversendeten Unterlagen vom 10.02.2005 erläutert.

 

Frau Kingreen dankt der Verwaltung für die nachgereichte Kalkulation und betont, dass ein ökologischer Schaden nur dann eintreten würde, wenn ausschließlich “Blatt gegen Rasen” ausgetauscht werden würde. Der zum Dorfplatz Holthausen in der heutigen Sitzung nachgereichten Stellungnahme könne ja auch entnommen werden, dass Nachpflanzungen vorgesehen seien.

Sie hätte selbstverständlich begrüßt, wenn das zu entfernende Pflanzgut entnommen und an anderer Stelle weiter genutzt werden könnte.

 

Herr Zillner verweist auf die bereits in der Januar-Sitzung des Umweltausschusses geschriebene Bewertung der vorhandenen Bepflanzung und wiederholt nochmals grundsätzliches zum Bewertungsverfahren.

 

Frau Kingreen spricht sich dafür aus, die ursprünglichen Pflanzkosten in einer derartigen Kalkulation auch zu berücksichtigen, um zu einer angemessenen Gesamtbewertung zu gelangen.

 

Herr Zillner erwidert, dass die ursprünglich gepflanzten Sträucher und Bäume nach nunmehr 25 Jahren regelmäßigen Schneidens keinen wirtschaftlichen Wert mehr darstellten.

 

Frau Kuschel-Eisermann begrüßt nochmals ausdrücklich die von der Verwaltung nun vorgelegte Kostendarstellung sowie das zum Dorfplatz Holthausen beschriebene.

 

Herr Blauscheck unterstreicht die Bedeutung des Überblicks über einen Zehnjahreszeitraum. Es sei jedoch zu fragen, ob es in den kommenden zehn Jahren keine zusätzlichen Pflegearbeiten bzw. entsprechenden Nebenkosten gäbe.

 

Herr Zillner hebt hervor, dass die Kosten für den Einsatz des zum Einsatz kommenden Mähzugs ausgesprochen gering seien und im Übrigen die Kompostierungskosten  in den vorgetragenen Zahlen enthalten wären. Die geringen Koten seien auch deshalb realistisch, weil das benötigte Gerät vom Bereich Straßenunterhaltung eingesetzt werden könnte.

 

Zum Abschluss fragt Frau Kingreen vor dem Hintergrund der in der Lindenstraße wegen der stark zurück geschnittenen Bäume entsetzten Anwohner nach der Notwendigkeit der Maßnahme.

 

Herr Zillner erläutert, dass wegen der nach fünf bis sechs Jahren nach einem Zurückschneiden von Linden eintretenden Ausbruchgefahr die Bäume in Folge in einem angemessenen Zeitraum regelmäßig zu schneiden wären.

 

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