17.02.2005 - 3 Schnitt- und Rodungsarbeitenhier: Darstellung d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 17.02.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Der Ausschussvorsitzende leitet den Tagesordnungspunkt mit
einem entsprechenden Rückblick auf die Januarsitzung des Umweltausschusses ein
und übergibt das Wort Herrn Zillner, der die nachversendeten Unterlagen vom
10.02.2005 erläutert.
Frau Kingreen dankt der Verwaltung für die nachgereichte
Kalkulation und betont, dass ein ökologischer Schaden nur dann eintreten würde,
wenn ausschließlich Blatt gegen Rasen ausgetauscht werden würde. Der zum
Dorfplatz Holthausen in der heutigen Sitzung nachgereichten Stellungnahme könne
ja auch entnommen werden, dass Nachpflanzungen vorgesehen seien.
Sie hätte selbstverständlich begrüßt, wenn das zu
entfernende Pflanzgut entnommen und an anderer Stelle weiter genutzt werden
könnte.
Herr Zillner verweist auf die bereits in der Januar-Sitzung
des Umweltausschusses geschriebene Bewertung der vorhandenen Bepflanzung und
wiederholt nochmals grundsätzliches zum Bewertungsverfahren.
Frau Kingreen spricht sich dafür aus, die ursprünglichen
Pflanzkosten in einer derartigen Kalkulation auch zu berücksichtigen, um zu
einer angemessenen Gesamtbewertung zu gelangen.
Herr Zillner erwidert, dass die ursprünglich gepflanzten
Sträucher und Bäume nach nunmehr 25 Jahren regelmäßigen Schneidens keinen
wirtschaftlichen Wert mehr darstellten.
Frau Kuschel-Eisermann begrüßt nochmals ausdrücklich die von
der Verwaltung nun vorgelegte Kostendarstellung sowie das zum Dorfplatz
Holthausen beschriebene.
Herr Blauscheck unterstreicht die Bedeutung des Überblicks
über einen Zehnjahreszeitraum. Es sei jedoch zu fragen, ob es in den kommenden
zehn Jahren keine zusätzlichen Pflegearbeiten bzw. entsprechenden Nebenkosten
gäbe.
Herr Zillner hebt hervor, dass die Kosten für den Einsatz
des zum Einsatz kommenden Mähzugs ausgesprochen gering seien und im Übrigen die
Kompostierungskosten in den
vorgetragenen Zahlen enthalten wären. Die geringen Koten seien auch deshalb realistisch,
weil das benötigte Gerät vom Bereich Straßenunterhaltung eingesetzt werden
könnte.
Zum Abschluss fragt Frau Kingreen vor dem Hintergrund der in
der Lindenstraße wegen der stark zurück geschnittenen Bäume entsetzten Anwohner
nach der Notwendigkeit der Maßnahme.
Herr Zillner erläutert, dass wegen der nach fünf bis sechs
Jahren nach einem Zurückschneiden von Linden eintretenden Ausbruchgefahr die
Bäume in Folge in einem angemessenen Zeitraum regelmäßig zu schneiden wären.
