12.10.2011 - 6.9 Vorschlag der SPD-FraktionHier: Antrag "Drogenu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.9
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 12.10.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Werner Kaltenborn
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Hirschberg führt aus, dass sich die Ruhestörungen durch Jugendliche
witterungsbedingt auf die Sommermonate konzentrieren. Von Prostitution und
Drogenhandel in relevantem Umfange könne dort keine Rede sein. Bezüglich der
Belästigung der Anwohner durch zu laute Musik und unsinnigem Hin- und Herfahren
mit Motorrädern und Autos setzt er auf die Beobachtungen und Hinweise der dort
lebenden Bewohner. Die Hohenlimburger Polizei investiert viel Zeit in
Kontrollen und sucht auch das direkte Gespräch mit Jugendlichen und Anwohnern.
Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft gehen Außendienstkräfte tagsüber im
Lennepark Streife; nachts übernimmt dies die Polizei.
Herr Leisten kritisiert die nach seiner Meinung überspitzte Formulierung
„Drogenumschlagplatz“ im Antrag und zweifelt an der Sinnhaftigkeit
und Effizienz eines „Runden Tisches“. Herr Schmidt schließt sich
dieser Auffassung an und schlägt Zivilstreifen sowie Streetworker vor. Frau
Timm-Bergs widerspricht Herrn Hirschberg und bestätigt den im Antrag genannten
Drogenhandel am Lennepark-Rondell. Herr Arnusch, Herr Eschenbach und Herr
Krippner plädieren erneut für einen „Runden Tisch“ zusammen mit den
Anwohnern.
Herr Hirschberg spricht sich ebenfalls gegen einen „Runden
Tisch“ aus und verweist auf die Notwendigkeit, den Jugendlichen
–möglichst an der Lenne– einen geeigneten Aufenthaltsbereich
abseits der Wohnbebauung anzubieten. Frau Krämer fragt, warum der beschlossene
Rückbau des kleinen Spielplatzes am Lennepark-Rondell noch nicht erfolgt ist,
um die Aufenthaltsqualität dort zu reduzieren.
Herr Strüwer äußert Verständnis für die Jugendlichen im Lennepark und
wehrt sich dagegen, dass alle, die sich dort aufhalten, unter Generalverdacht
gestellt werden.
An der weiteren Diskussion beteiligen sich Frau Buddeberg sowie die
Herren Buschkühl, Ullrich, Sondermeyer und Leisten.
Herr Arnusch ändert den Beschlussvorschlag dahingehend ab, dass die Vertreter
der Anwohner nicht zum „Runden Tisch“ eingeladen werden.
Frau Buddeberg beantragt „Ende der Diskussion und
Abstimmung“. Der Antrag wird mit zwei Enthaltungen einstimmig angenommen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Runden Tisch mit dem Vertreter des Jugendamtes, Vertreter des Ordnungsamtes, der Polizei und der Politik einzuberufen, um die Problematiken des „Drogenhandels“ und der überdimensionalen Lautstärke im und um den Lennepark zu besprechen und Lösungen zu finden.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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13,8 kB
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