05.10.2011 - 16 Teiländerung Nr. 92 - Im Langen Lohe - zum Fläc...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Ramrath berichtet zu den bisherigen Beratungsergebnissen insbesondere die 1. Lesung der Bezirksvertretung Mitte.

 

Herr Meier äußert sich positiv zu einer ebenfalls 1. Lesung wie die Bezirksvertretung Mitte. Er spreche sich für den Erhalt des bestehenden Sportplatzes und auch eine möglicherweise durch einen Lärmschutzwall geschützte angrenzende Wohnbebauung aus. Die Verträglichkeit solle jedoch auch über ein Schallschutzgutachten geklärt werden. Der Wunsch eines einzelnen Investors für eine Bebauung am Habichtsweg könne akzeptiert werden, wenn hier über bestimmte Dinge Einigkeit erzielt würde. Jedoch wäre für seine Fraktion ein 40 m breiter Schutzstreifen parallel zur Haßleyer Straße wegen des stadtbild-prägenden Waldes sehr wichtig.

 

Für Herrn Panzer ist eine Trennung der beiden Bebauungsplanverfahren richtig, da es sich zum einen um ein normales und zum anderen um ein vorhabenbezogenes Verfahren handele. Jedoch könne seiner Ansicht nach für die Bebauung durchaus ein Verfahren nach § 13a gewählt werden, da dies an geringere Voraussetzungen geknüpft sei und auch schneller abgewickelt werden könne. 

 

Um in der Sache weiter zu kommen gilt es für Herrn Romberg zu überlegen, ob nicht heute doch die Einleitung des Flächennutzungsplanänderungsverfahrens beschlossen werden könne, mit der Maßgabe, die Flächen (Wald, Wohnen, Streifen entlang der Haßleyer Straße) genau zu definieren.

 

Herr Klinkert erinnert daran, dass der Loheplatz im Laufe der Woche und auch am Wochenende sehr stark frequentiert sei. Dies hätten auch Gespräche mit dem Verein ergeben. Jetzt sei auch ein Kunstrasenplatz geplant. Er sei der Auffassung, dass ein Großteil des Waldes um den Loheplatz erhalten bleiben solle. Auch würde eine Wohnbebauung insbesondere auf der „Pferdewiese“ kritisch bis ablehnend gesehen.

 

Herr Dücker sieht insbesondere die Konfliktsituation Sport und Wohnen, die durch einen Kunstrasenplatz noch verschärft würde. Um noch weitere Probleme klären zu können, wäre er für eine heutige Vertagung dankbar. Einer Beschlussfassung zur Einleitung der Flächennutzungsplanänderung  stehe der Beratungsstand in der Bezirksvertretung Mitte entgegen.

 

Auf Nachfrage von Herr. Dr. Ramrath erklärt Herr Gläser, dass er für eine Vertagung sei um erst dann erneut zu beraten, wenn ein erforderliches Lärmschutzgutachten vorliege. Ein 40 m Streifen entlang der Haßleyer Straße habe sicherlich etwas für sich und würde auch zu Einschränkungen bei der Bebauung führen. Er rege nochmals eine Ortsbesichtigung des Bereiches an.

 

Herr Brüggemann erinnert daran, dass das bestehende Waldstück Landschaftsschutzgebiet darstelle und der dortige Buchenbestand erhalten werden solle.

 

Für Herrn Meier ist es wichtig, die Frage des Schallschutzes zu klären.

 

Frau David gibt zu bedenken, dass die Flächennutzungsplanung nicht parzellenscharf sei, und es somit bei der Darstellung von Flächen aus dieser Sicht zu Problemen kommen könnte. Ansonsten sei die Vergabe eines Schall- bzw. Lärmschutzgutachten sicherlich machbar.

 

Die bisherige Diskussion zusammenfassend, macht Herr Dr. Ramrath den nachfolgenden Beschlussvorschlag und lässt darüber abstimmen. 

 

 

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Beschluss:

  1. Der Einleitungsbeschluss wird vertagt.

 

  1.  Die Verwaltung wird beauftragt, zur nächsten Sitzung die Vorlage zum Einleitungsbeschluss um eine gegliederte zeichnerische Darstellung des Plangebietes zu ergänzen. Die Darstellung soll die verschiedenen Nutzungen (Wald, Wohnen, Schutzstreifen entlang der Haßleyer Straße) auswiesen.

 

  1. Vorbereitend zur Einleitung der beiden Bebauungsplanverfahren soll ein Schallschutzgutachten vergeben werden.
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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

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