29.09.2011 - 3 Neues Konzept für die Stadtteilbüchereien in Ha...

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Röspel erinnert, dass man sich mit dieser Vorlage bereits kurz im KWA beschäftigt habe, mittlerweile liegen nun auch die Beschlussausfertigungen aus den Sitzungen der Bezirksvertretungen Haspe und Hohenlimburg vor.

 

Herr Asbeck bezieht sich auf den ergänzenden Beschluss der BV-Haspe und möchte von der Verwaltung wissen, ob die Umsetzung der dort genannten Stellenplanung so umsetzbar ist.

Außerdem möchte er zu der angesprochenen Selbstverbuchung daran erinnern, dass man im KWA doch festgestellt habe, dass dies eine sehr kostspielige Angelegenheit sei, die zunächst durch die Zentralbücherei geprüft und dann vorgestellt werden sollte. Ein solches System jetzt vorab für Haspe verbindlich einzuführen, hält er für voreilig.

Bezüglich der Veräußerung der reduzierten Medien würde er es begrüßen, wenn haushaltsrechtlich geprüft würde, ob die daraus zu erzielenden Einnahmen der Stadtteilbücherei Haspe u.a. zur Bestandspflege zur Verfügung gestellt werden können. Die Idee an sich, diese Medien auf dem Hasper Herbst zu verkaufen, hält er für gut.

 

Frau Bartscher beantragt, über die Beschlüsse der beiden Bezirksvertretungen getrennt abzustimmen, da im Hasper Beschluss mehrere Punkte angesprochen werden und auch eine Stellenreduzierung enthalten ist.

 

Herr Röspel stellt klar, man werde über die Ratsvorlage mit den Ergänzungen der BV-Haspe und der BV-Hohenlimburg abstimmen.

 

Er bittet nun Herrn Becker noch etwas zu der Personalsituation zu sagen.

 

Herr Becker verweist auf die Situation, dass in der Zweigstelle Hohenlimburg bereits ein Förderverein und ein ehrenamtliches System existieren, in Haspe müsse dies erst noch gegründet werden. Daher schlage die Verwaltung vor, für Haspe die Übergangssituation mit zusätzlichem Personal noch abzufedern, ab 1.01.2013 sollen aber für beide Filialen die gleichen Bedingungen gelten.

Hinsichtlich der haushaltsrechtlichen Thematik könne er den Kämmerer natürlich nicht binden, daher sei es sehr begrüßenswert, wenn die Bezirksvertretung und der KWA ein entsprechendes politisches Signal aussenden. Vonseiten der Fachverwaltung wolle man dann gerne diese Beschlüsse unterstützen, wie die Dinge dann im Rahmen des Nothaushaltsrechtes unter der Aufsicht des RP Arnsberg letztendlich laufen, müsse man abwarten.

 

Herr Fritzsche fragt, ob er richtig verstanden hat, dass die Verwaltung die Beschlüsse der BV-Haspe so nicht umsetzten kann, ohne massive Schwierigkeiten zu bekommen.

 

Herr Becker antwortet, schwierig werde es, die Beschlüsse zur Selbstverbuchung umzusetzen und auch zusätzliches Personal über den 31.12.2012 hinaus bereitzustellen, könne zu Schwierigkeiten führen. Auch der Beschluss zur haushaltsrechtlichen Thematik, die Erlöse aus den reduzierten Beständen der Zweigstelle Haspe zukommen zu lassen, könne problematisch sein. Die Signale dazu würden sicherlich in Arnsberg gehört, wären aber nicht rechtsverbindlich.

 

Herr Röspel geht nun die einzelnen Ergänzungspunkte des Beschlusses der BV-Haspe durch und legt gemeinsam mit Herrn Söhnchen, Herrn Asbeck und Herrn Fritzsche die genaue Beschlussformulierung für den KWA fest.

 

Frau Steffes ergänzt zum Selbstverbuchungssystem, die entsprechende Firma habe ihr zugesagt, man könne zunächst auch zweigleisig fahren. Es sei möglich, die Medien mit einem Etikett für die konventionelle Verbuchung und mit einem Etikett für die neue Verbuchung zu versehen.

 

Herr Dr. Bleicher erinnert, in einer der letzten KWA-Sitzungen sei festgehalten worden, dass in der Zentralbibliothek an der Springe das Selbstverbuchungssystem geprüft werden solle. Er bittet, diese Prüfung zunächst abzuwarten, es werde dann ausführlich darüber berichtet.

 

Damit ist Herr Röspel einverstanden.

 

Über den neu formulierten Beschussvorschlag des KWA besteht nun allgemeines Einvernehmen.

 

 

 

 

 

Reduzieren

Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss stimmt der Beschlussvorlage mit folgenden Ergänzungen zu:

 

Die Reduzierung von 2,5 Stellen auf 1 volle Stelle erfolgt in Haspe erst Ende 2012.

 

Es gibt vorerst keine Teilverlegung der Öffnungszeiten in den schwächer frequentierten Vormittag. Zukünftige Änderungen sollen nur in kooperativer Abstimmung mit dem Vorstand des Fördervereins der Stadtteilbücherei Haspe durchgeführt werden.

 

Die vorgesehene Reduzierung des Medienbestandes darf nicht zu einer Reduzierung des Ausleihenangebotes  für die Sekundarstufe I führen.

 

Die reduzierten Medien werden möglichst im Rahmen des Hasper Herbstes 2012 verkauft.

Der KWA würde es begrüßen, wenn die Erlöse, die aus dem Verkauf der reduzierten Medien erzielt werden, der Stadtteilbücherei Haspe für die Pflege und Erweiterung des Bestandes zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung soll prüfen, ob dies aus haushaltsrechtlicher Sicht möglich ist.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 14

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=137467&selfaction=print