29.09.2011 - 3 Neues Konzept für die Stadtteilbüchereien in Ha...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 29.09.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 43 Amt für Weiterbildung und Medien
- Bearbeitung:
- Cornelia Steinbach
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Röspel erinnert, dass man sich mit dieser Vorlage
bereits kurz im KWA beschäftigt habe, mittlerweile liegen nun auch die
Beschlussausfertigungen aus den Sitzungen der Bezirksvertretungen Haspe und
Hohenlimburg vor.
Herr Asbeck bezieht sich auf den ergänzenden Beschluss der
BV-Haspe und möchte von der Verwaltung wissen, ob die Umsetzung der dort
genannten Stellenplanung so umsetzbar ist.
Außerdem möchte er zu der angesprochenen
Selbstverbuchung daran erinnern, dass man im KWA doch festgestellt habe, dass
dies eine sehr kostspielige Angelegenheit sei, die zunächst durch die
Zentralbücherei geprüft und dann vorgestellt werden sollte. Ein solches System
jetzt vorab für Haspe verbindlich einzuführen, hält er für voreilig.
Bezüglich der Veräußerung der reduzierten
Medien würde er es begrüßen, wenn haushaltsrechtlich geprüft würde, ob die
daraus zu erzielenden Einnahmen der Stadtteilbücherei Haspe u.a. zur
Bestandspflege zur Verfügung gestellt werden können. Die Idee an sich, diese
Medien auf dem Hasper Herbst zu verkaufen, hält er für gut.
Frau Bartscher beantragt, über die
Beschlüsse der beiden Bezirksvertretungen getrennt abzustimmen, da im Hasper
Beschluss mehrere Punkte angesprochen werden und auch eine Stellenreduzierung
enthalten ist.
Herr Röspel stellt klar, man werde über die Ratsvorlage
mit den Ergänzungen der BV-Haspe und der BV-Hohenlimburg abstimmen.
Er bittet nun Herrn Becker noch etwas zu der
Personalsituation zu sagen.
Herr Becker verweist auf die Situation, dass in der Zweigstelle
Hohenlimburg bereits ein Förderverein und ein ehrenamtliches System existieren,
in Haspe müsse dies erst noch gegründet werden. Daher schlage die Verwaltung
vor, für Haspe die Übergangssituation mit zusätzlichem Personal noch
abzufedern, ab 1.01.2013 sollen aber für beide Filialen die gleichen
Bedingungen gelten.
Hinsichtlich der haushaltsrechtlichen Thematik
könne er den Kämmerer natürlich nicht binden, daher sei es sehr begrüßenswert,
wenn die Bezirksvertretung und der KWA ein entsprechendes politisches Signal
aussenden. Vonseiten der Fachverwaltung wolle man dann gerne diese Beschlüsse
unterstützen, wie die Dinge dann im Rahmen des Nothaushaltsrechtes unter der
Aufsicht des RP Arnsberg letztendlich laufen, müsse man abwarten.
Herr Fritzsche fragt, ob er richtig
verstanden hat, dass die Verwaltung die Beschlüsse der BV-Haspe so nicht
umsetzten kann, ohne massive Schwierigkeiten zu bekommen.
Herr Becker antwortet, schwierig werde es, die Beschlüsse
zur Selbstverbuchung umzusetzen und auch zusätzliches Personal über den
31.12.2012 hinaus bereitzustellen, könne zu Schwierigkeiten führen. Auch der
Beschluss zur haushaltsrechtlichen Thematik, die Erlöse aus den reduzierten
Beständen der Zweigstelle Haspe zukommen zu lassen, könne problematisch sein.
Die Signale dazu würden sicherlich in Arnsberg gehört, wären aber nicht
rechtsverbindlich.
Herr Röspel geht nun die einzelnen Ergänzungspunkte des
Beschlusses der BV-Haspe durch und legt gemeinsam mit Herrn Söhnchen, Herrn Asbeck
und Herrn Fritzsche die genaue Beschlussformulierung für den KWA fest.
Frau Steffes ergänzt zum Selbstverbuchungssystem, die
entsprechende Firma habe ihr zugesagt, man könne zunächst auch zweigleisig
fahren. Es sei möglich, die Medien mit einem Etikett für die konventionelle
Verbuchung und mit einem Etikett für die neue Verbuchung zu versehen.
Herr Dr. Bleicher erinnert, in einer der
letzten KWA-Sitzungen sei festgehalten worden, dass in der Zentralbibliothek an
der Springe das Selbstverbuchungssystem geprüft werden solle. Er bittet, diese
Prüfung zunächst abzuwarten, es werde dann ausführlich darüber berichtet.
Damit ist Herr Röspel einverstanden.
Über den neu formulierten Beschussvorschlag des
KWA besteht nun allgemeines Einvernehmen.
Beschluss:
Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss stimmt der Beschlussvorlage mit
folgenden Ergänzungen zu:
Die Reduzierung von 2,5 Stellen auf 1 volle Stelle erfolgt in Haspe erst
Ende 2012.
Es gibt vorerst keine Teilverlegung der Öffnungszeiten in den schwächer
frequentierten Vormittag. Zukünftige Änderungen sollen nur in kooperativer
Abstimmung mit dem Vorstand des Fördervereins der Stadtteilbücherei Haspe
durchgeführt werden.
Die vorgesehene Reduzierung des Medienbestandes darf nicht zu einer
Reduzierung des Ausleihenangebotes für
die Sekundarstufe I führen.
Die reduzierten Medien werden
möglichst im Rahmen des Hasper Herbstes 2012 verkauft.
Der KWA würde es begrüßen, wenn die
Erlöse, die aus dem Verkauf der reduzierten Medien erzielt werden, der
Stadtteilbücherei Haspe für die Pflege und Erweiterung des Bestandes zur
Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung soll prüfen, ob dies aus
haushaltsrechtlicher Sicht möglich ist.
