Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Nachdem Herr Arndt den aktuellen Sachstand darlegt ist Herr Weber der
Meinung, dass es hier nur eine Zielrichtung geben kann. Er formuliert folgenden
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Haspe beauftragt die Verwaltung, alle rechtlichen
Möglichkeiten gegen die Unterschutzstellung auszuschöpfen.
Unter Hinweis auf den eingelegten Widerspruch fragt Herr Thieser, ob die
Gebäude noch nicht in die Denkmalliste eingetragen sind . Gleichzeitig verweist
er auf die erhebliche zeitliche Dimension, mit der zu rechnen sei und die einen
Investor ggf. blockieren würde. Er möchte deshalb wissen, wie der Stand des
Bebauungsplanverfahrens ist.
Nachdem auch Herr Gockeln unter Hinweis auf die Sitzung im Juni 2004 auf
die Abbruchanträge eingeht, möchte er wissen, was seitens der Verwaltung
positiv oder negativ beschieden worden ist. Frau Ader stellt heraus, dass
Westerbauer ein lebenswerter Stadtteil ist und auch ein solcher bleiben soll.
Sie möchte wissen, ob tatsächlich interessierte Investoren vorhanden sind.
Herr Grothe führt hierzu aus, dass das
Bebauungsplanverfahren eingeleitet und noch vor rd. 2-3 Wochen ein letztes
Gespräch mit dem Vertreter des Grundstückeigentümers geführt worden sei. Zu
diesem Zeitpunkt habe es keine benannten Investoren gegeben.
Zu den Abbruchanträgen verweist er auf den in
der Vorlage vorhandenen Plan, in dem die verschiedenen Objekte durchnummeriert
sind. Demnach müsste die Nr. 5 (Werkstattgebäude mit Maschinen) tatsächlich
stehen bleiben. Die übrige Fläche könne komplett freigeräumt werden. Herr
Grothe stellt nochmals heraus, dass die Verwaltung auf Wünsche einzugehen
gedenkt, wenn ein entsprechendes Investment vorgelegt wird. Im Rahmen des Widerspruchs werde man die
verschiedenen rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um eine möglichst hohe Planungssicherheit
für einen Investor zu schaffen.
Herr Weber meint, dass man ernsthafte Investoren
nur finden könne, wenn die Fläche
komplett geräumt ist. Nachdem Herr
Dietrich die Auffassung vertritt, dass politische Ziele formuliert werden
müssen und die Verwaltung entsprechend umzusetzen hat, möchte Herr Thieser
wissen, ob die Verwaltung städtebauliche bzw. planerische Vorstellungen hat und
was genau die Verwaltung favorisiere. Weiter möchte er wissen, was die Verwaltung
für Aktivitäten gegenüber dem Land entwickeln möchte, um eine Bauruine zu
verhindern und eine Weiterentwicklung so schnell wie möglich zu
garantieren. Herr Goertz verweist
darauf, dass die Bezirksvertretung Haspe zur Zeit nicht das Heft des Handelns
in der Hand habe, sondern sich der Anordnung von Arnsberg zu fügen habe. Vielleicht könne man im weiteren Verfahren
einen anderen Schutz erreichen. Seiner Meinung nach ist auch Herr Brandt
gefordert, hier tätig zu werden und nicht auf die Verwaltung zu warten.
Herr Grothe führt zu den Äußerungen nochmals
aus, dass der Rahmenplan für Westerbauer beschlossen sei. Dieser beinhalte auch
ein Handlungskonzept für die Verwaltung.
Das Werkstattgebäude (Nr. 5) sei bisher in allen Plänen enthalten
gewesen und müsse bei anderen Vorstellungen herausgenommen werden.
Fördermöglichkeiten des Landes aus offiziellen Töpfen sieht er zur Zeit nicht.
Herr Weber wiederholt dann seinen
Beschlussvorschlag, der nachstehend auch als Beschluss übernommen wird.