05.07.2011 - 4 Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 2/07 (589) ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 05.07.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Sabine David
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatterin Frau Roth.
Unter Beteiligung von Herrn Riegel, Frau Thurn und Herrn Bögemann wird klargestellt,
dass die Entwässerung des Gebietes im Trennsystem erfolgt und das Regenwasser
über eine offene Mulde gedrosselt in den Buschbach eingeleitet wird.
Seitens der Herren Freier, Riegel, Bögemann und Dr. Hülsbusch wird Kritik
an dem geringen Abstand der geplanten Bebauung zum Wald erhoben. Herr Wack
stellt mit Frau Roth fest, dass dem Vorschlag des Landesbetriebes Wald und Holz
NRW, den Schutz der Waldbestände über eine Grunddienstbarkeit zu regeln, laut
Vorlage wohl gefolgt wird.
Die Vorgehensweise beim Erstellen der artenschutzrechtlichen Prüfung wird
erörtert. Nach Meinung von Herrn Thiel ist zu kritisieren, dass bei der
Erhebung der Arten nach Listen vorgegangen werde und keine Kartierungen
durchgeführt würden. Letztere solle die untere Landschaftsbehörde fordern, die
jedoch, nach Auskunft von Herrn Wiemann, an die ministeriellen Richtlinien zur
Durchführung von Artenschutzprüfungen gebunden ist. Demnach sei die praktizierte
Vorgehensweise korrekt. Herr Gockel bietet an, in der nächsten Sitzung das
Infosystem des LANUV, das bei Artenschutzprüfungen angewandt wird,
vorzustellen.
Herr Borgmeier kritisiert, dass als Ersatzmaßnahme wiederum die
Umwandlung von Wald vorgesehen ist. Nach seiner Meinung sollte man darüber nachdenken,
Ersatzmaßnahmen auch im Hinblick auf den Luftreinhalteplan, ebenfalls in der
Stadt in Form von Alleen und Einzelbäumen zuzulassen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig abgelehnt |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Begründung:
Der Landschaftsbeirat lehnt die Planung ab, da der Abstand der Gebäude zum Wald zu gering ist, was zu Lasten der Waldeigentümer geht. Ferner lehnt der Landschaftsbeirat die Planung ab, weil die Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen unfunktionell im Wald erfolgen sollen.
Anlagen zur Vorlage
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