12.05.2011 - 5.16 Stellungnahme der Stadt Hagen zum Raumordnungsv...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.16
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 12.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Inge Fischer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor, den Beschluss mit den Ergänzungen des Stadtentwicklungsausschusses zu beschließen.
Herr Ludwig plädiert dafür, alle ergänzenden Beschlüsse der vorberatenden Gremien zusätzlich als Prüfauftrag in den Beschlussvorschlag mit aufzunehmen.
Herr Dr. Bücker kritisiert, dass durch eine neue Trasse Anwohner betroffen sein könnten.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass kein Bürger negativ betroffen wird, die geplante Trasse entlastet die Bürger sogar, da diese weiter vom Siedlungsbereich entfernt ist. Beim Deutschen Städtetag ist diskutiert worden, dass ein schneller Umstieg auf Nutzung regenerative Energien nur durch eine schnelle Umsetzung von Trassenmodernisierungsmaßnahmen erfolgen kann.
Frau Kingreen merkt an, dass der Stadtentwicklungsausschuss nicht alle Änderungen der vorberatenden Gremien aufgenommen hat und plädiert nochmals dafür alle Vorschläge als Prüfaufträge weiter zu geben.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass der Stadtentwicklungsausschuss insbesondere die Empfehlungen der Bezirksvertretungen Nord und Hohenlimburg entspricht. Die Empfehlung des Umweltausschusses ist in der Verfahrensweise modifiziert worden. Die Empfehlung des Landschaftsbeirates wurde in allen Empfehlungen aufgegriffen. Lediglich die Prüfung der Leitungen in den Verlauf von Bahntrassen ist nicht explizit aufgeführt.
Herr Grothe sagt eine Zusammenführung in der Stellungnahme zu.
Herr Oberbürgermeister Dehm lässt gemäß den Empfehlungen des Stadtentwicklungsausschusses sowie dem Zusatz der Prüfung der Verlegung der Leitungen über die Bahntrassen abstimmen.
Beschluss:
Die Stadt Hagen lehnt die von der Amprion GmbH
geplante Vorzugstrasse im Bereich Hohenlimburg ab und befürwortet die
Alternativtrasse Hagen-Reh. Die Verwaltung wird beauftragt, im Sinne der
Verwaltungsvorlage (0391/2011, Kapitel 5) Stellung zu nehmen und die Belange
der Stadt Hagen im weiteren Verfahren einzubringen.
Zusätzlich
wird in die Stellungnahme der Verwaltung aufgenommen, dass von Seiten der
Amprion GmbH die Verlegung eines „Seekabels“ vom Koepchenwerk
entlang des Seeufers durch den Hengsteysee bis zur Einmündung der Lenne geprüft
werden soll.
Dies
gilt auch dafür, dass die optimierte Verlegung durch Erdkabel durch
geringfügige Verschiebung der Leitungsführung nach Norden im Bereich der
Schälker Landstraße/Hahnenberg Garten zwecks Minimierung der Anzahl der
betroffenen Einwohner durch die Amprion GmbH geprüft werden soll.
Des
Weiteren ist zu prüfen, ob die 380 kV-Leitungen in den Verlauf von Bahntrassen
verlegt werden können.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2 MB
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