10.05.2011 - 8 Verkehrsentwicklung Hagen-Nord

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Erlmann hielte es für katastrophal, wenn sich der Schwerlastverkehr im Bereich Boele/Boeler Ring noch weiter ausweiten würde.

 

Lt. Herrn Grothe solle mit dieser Vorlage deutlich gemacht werden, dass im Bereich Dortmunder Straße mit den zukünftigen Entwicklungen eine erhebliche Veränderung der verkehrlichen Belastung einher gehen könne. Der Autobahnanschluss sei heute schon ein Unfallschwerpunkt, was auch dem Landesbetrieb Straße bewusst sei. Dies habe zur Folge, dass auch in Konsequenz des geplanten Autohofes an der Wandhofener Straße der gesamte Kreuzungsbereich in naher Zukunft verändert und umgebaut werden solle. Des Weiteren sollten die geplanten Vorhaben Cargo-Beamer und die Ausweisung eines Gewerbegebietes im Bereich Böhfeld im Rahmen der neuen Flächennutzungsplanung auch im verkehrlichen Zusammenhang deutlich gemacht werden. Auf Grund der Dimensionen der Dortmunder Straße könnte der Schluss gezogen werden, dass nur das eine oder das andere Vorhaben verwirklicht werden könne. Die Verwaltung würde sicherlich der Entwicklung des Bereiches Böhfeld eine höhere Priorität einräumen, da hierdurch eine Vielzahl von Arbeitsplätzen entstehen könnten, im Gegensatz zu denen einer Umschlaganlage. Über die Gesamtsituation müsse in Zukunft sicherlich noch häufiger diskutiert werden.  

 

Herr Dücker gibt zu bedenken, in wie weit die Stadt im Zusammenhang mit einem Cargo-Beamer noch Herr des Verfahrens sei. Die Bahn habe in ihren Bereichen immer eine bestimmte Planungshoheit gehabt. Möglicherweise könnte dieses Vorhaben etwas in westliche Richtung verschoben bzw. ganz verhindert werden.

 

Herrn Wolzenburg fehlen in der Vorlage die Schlussfolgerungen darüber, von welchen Projekten man sich in Zukunft möglicherweise verabschieden solle.

 

Herr Reinke fragt, warum der Straßenbetrieb im Bereich der Autobahnanschlussstelle eine Ampelanlage plane und z. B. an der Hünenpforte einen Kreisverkehr favorisiere.

 

Herr Schädel betont, dass die Vorlage den Sinn habe, zunächst die Probleme aufzuzeigen und nicht schon Lösungen bzw. Prioritäten zu präsentieren. Bisher sie nur der Autohof als Fakt anzusehen, die anderen Vorhaben hätten derzeit nur mittelfristigen Charakter und könnten bei der verkehrlichen Optimierung noch nicht heran gezogen werden. Für die Planung eines Cargo-Beamers sei zu bedenken, dass die regionalplanerischen Voraussetzungen nicht so ohne Weiteres gegeben seien, diesen Bereich für eine gewerbliche private Nutzung umzuplanen und aus der Naherholungsflächen herauszunehmen. Der Rat habe daher auch die Aufstellung  eines Bebauungsplanes beschlossen, um hier Steuerungsmöglichkeiten zu behalten. Hier seien sicherlich Schwierigkeiten mit der DB zu erwarten.

 

Zur Frage von Herrn Wolzenburg nach Planungen für eine Westernstadt im Bereich des Hengsteysees, erklärt Herr Schädel, dass hierzu Nichts bekannt sei.

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Beschluss:

Der Bericht zur Abschätzung der Verkehrsentwicklung im Hagener Norden wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=131347&selfaction=print