10.05.2011 - 5 Stellungnahme der Stadt Hagen zum Raumordnungsv...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Grothe erläutert die vorliegenden Beschlüsse der unterschiedlichen Gremien mit den erteilten Prüfaufträgen, die an die Amprion GmbH weiter gegeben werden sollen. Dies würde bedeuten, dass in Zukunft bei Verwendung eines Seekabels die Strommasten aus dem Hengsteysee verschwinden würden und dies aus Naherholungsicht sehr positiv sei. Im Bereich Reh würde vorgeschlagen bis auf einen geringen Teil die Nordtrasse zu wählen, um die Betroffenheit von Bewohnern geringer zu halten.

 

Auf die Frage der Wirtschaftlichkeit der Verwaltungsarbeit in diesem Zusammenhang von Herrn Dr. Ramrath, antwortet Herr Grothe, dass es hier um die Formulierung einer Stellungnahme der Stadt Hagen in einem Beteiligungsverfahren gehe, wo die Stadt nicht Planfeststeller sei, sondern nur beteiligte Kommune. 

 

Herr Reinke verweist auf die Beratung der Bezirksvertretung Hohenlimburg in der nächsten Woche, wo auch sicherlich das Thema Erdverkabelung eine Rolle spiele.  Dies gelte ebenfalls für die Trassenführung in Reh-Nord.

 

Auf Nachfrage von Herrn Wolzenburg erklärt Herr Grothe, dass die beschlussmäßig erteilten Prüfaufträge im Sinne von Stellungnahmen an die Amprion GmbH weitergegeben würden.

 

Nach Auffassung von Herrn Dr. Ramrath könne es nicht Aufgabe der Verwaltung sein, hier ingenieursmäßige Untersuchungen zu möglichen Trassenführungen durchzuführen. Vielmehr sollte die Verwaltung beauftragt werden, im Rahmen ihrer Stellungnahme im Verfahren die Firma Amprion zu bitten, die Hagener Anregungen zu untersuchen.

 

Herr Dr. Ramrath lässt über den entsprechenden unten angeführten Beschluss abstimmen und stellt fest, dass hiergegen keine Bedenken bestehen.   

 

 

 

 

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

Die Stadt Hagen lehnt die von der Amprion GmbH geplante Vorzugstrasse im Bereich Hohenlimburg ab und befürwortet die Alternativtrasse Hagen-Reh. Die Verwaltung wird beauftragt, im Sinne der Verwaltungsvorlage (0391/2011, Kapitel 5) Stellung zu nehmen und die Belange der Stadt Hagen im weiteren Verfahren einzubringen.

 

Zusätzlich wird in die Stellungnahme der Verwaltung aufgenommen, dass von Seiten der Amprion GmbH die Verlegung eines „Seekabels“ vom Koepchenwerkentlang des Seeufers durch den Hengsteysee bis zur Einmündung der Lenne geprüft werden soll.

 

Dies gilt auch dafür, dass die optimierte Verlegung durch Erdkabel durch geringfügige Verschiebung der Leitungsführung nach Norden im Bereich der Schälker Landstraße/Hahnenberg Garten zwecks Minimierung der Anzahl der betroffenen Einwohner durch die Amprion GmbH geprüft werden soll.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

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