04.05.2011 - 7.7 Stellungnahme der Stadt Hagen zum Raumordnungsv...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 04.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Inge Fischer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend trägt Herr Kohaupt den Beschluss des
Landschaftsbeirates vor.
Herr Fritzsche kritisiert, dass nur die Hohenlimburger Bürger zur Informationsveranstaltung am 19.05.2011 um 17.00 Uhr in den
Hohenlimburger Ratssaal eingeladen worden seien. Man hätte auch die Bürger des
Hagener Nordens, die auch von der
veränderten Trassenführung betroffen seien, informieren müssen.
Herr Heiermann schlägt vor sich dem Beschlussvorschlag des Landschaftsbeirates anzuschließen.
Herr Hennemann merkt an, dass sich der Beschlussvorschlag nur auf den Bereich in
Hohenlimburg - Reh beziehe, obwohl, wie in der Vorlage zu lesen, auch der Hagener
Norden betroffen sei. Er könne sich vorstellen, die Beratung als 1. Lesung
anzusehen.
Herr Schumacher entgegnet, dass die Bezirksvertretung Hagen-Nord bereits in der Sitzung
im Februar einen Prüfauftrag zur Trassenführung erteilt habe. Von den drei möglichen
Varianten favorisiere die Verwaltung die in der Vorlage dargestellte Lösung. Die
Bezirksvertretung könne den Beschlussvorschlag erweitern oder ändern.
Herr Kohaupt schlägt vor, sich dem Beschluss des Landschaftsbeirates anzuschließen
und trägt den abgeänderten Beschlussvorschlag vor.
Beschluss:
Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen den Beschluss gemäß der
Vorwaltungsvorlage mit folgendem Zusatz
zu fassen:
Die BV-Nord bittet zu prüfen, ob die 380 kV-Leitungen in den Verlauf von
Bahntrassen verlegt werden können.
Ebenfalls ist zu prüfen, ob in Teilbereichen eine Erdverkablung möglich
ist.
Folgende Variante zum Schutz von Mensch und Natur wird befürwortet: Im
Bereich des Hengsteysees wird die Variante Südufer Hengsteysee und im weiteren
Verlauf die Trasse Reh-Nord und Reh.
Die BV-Nord befürwortet die Ablehnung
der beantragten Vorzugstrasse. Es wird vorgeschlagen, die Schutzstreifen der
natürlichen Entwicklung der Flora und Fauna zu überlassen, soweit die
Schutzstreifen freies Gelände ohne landwirtschaftliche Nutzung überdecken.
Bezüglich der näheren Ausführungen wird auf den Beschluss des
Landschaftsbeirates vom 03.05.2011 verwiesen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2 MB
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