04.05.2011 - 6.1 Bürgerantrag gem. § 24 GO NWhier: Errichtung vo...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 04.05.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Nord
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend gibt Herr Kohaupt Erläuterungen zu dem Bürgerantrag,
mit dem sich im Vorfeld der Beschwerdeausschuss bereits befasst hat.
Herr Löher merkt an, dass in der Stellungnahme der Verwaltung darauf hingewiesen werde,
dass eine Erkennbarkeit für eine
Überquerungshilfe in dem Kurvenbereich nicht gegeben sei. Er macht auf die
beiden Zebrastreifen auf der neu errichteten Brücke in Hohenlimburg, die sich
ebenfalls im Kurvenbereich befinden, aufmerksam.
Weiterhin stellt er die Entscheidung des Beschwerdeausschusses, keine
Überquerungshilfen im Bereich der Malmkestraße aufzustellen, in Frage.
Herr Flüshöh entgegnet, dass man nach erneuter Prüfung unter Beteiligung der Straßenverwaltung,
des Straßenbaulastträgers und der Polizei zum Ergebnis gekommen sei, dass in
diesem Bereich kein Fußgängerüberweg zu errichten sei. Weiterhin macht er
darauf aufmerksam, dass solche Überwege in Tempo-30-Zonen in der Regel nicht
notwendig seien. Ein weiterer Sicherheitsaspekt sei, dass Fußgängerüberwege im
Vorfeld mindestens 50 m einsehbar sein müssen. Herr Flüshöh merkt an, dass ein
Zebrastreifen für die Fußgänger nur eine weitere Gefahr mit sich bringen würde.
Geschwindigkeitsüberprüfungen seien schwierig, da es nicht möglich sei in
Kurvenbereichen Messungen durchzuführen. Man werde jedoch weitere Gespräche
bezüglich einer Geschwindigkeitsüberwachung mit der Polizei führen.
Herr Hennemann ist der Meinung, dass der Kreuzungsbereich sehr unübersehbar sei und in
dem Kurvenbereich gar nicht so schnell gefahren werden könne. Aus seiner Sicht
sei durch die Errichtung von Zebrastreifen keine erhöhte Sicherheit für die
Fußgänger gegeben.
Herr Kohaupt schließt sich den Äußerungen an und befürchtet, dass durch einen Fußgängerüberweg
die Unfallgefahr für die Fußgänger nur vergrößert würde.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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