02.02.2011 - 7.10 Geplanter Neubau einer 110/380 kV-Höchstspannun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.10
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 02.02.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Einleitend geht Herr Kohaupt auf den Inhalt der Vorlage ein.
Herr Daniels weist darauf
hin, dass die neuen, fast doppelt so hohen Masten, auf einer neuen Trasse die
Landschaft, die auch als Naherholungsgebiet genutzt werde, verschandeln würden.
Herr Fritzsche kann sich
teilweise den Äußerungen von Herrn Daniels anschließen und spricht sich dafür
aus, dn Zusatzbeschlussvorschlag der Bezirksvertretung Hohenlimburg zu
übernehmen.
Herr Kohaupt schlägt vor,
die neuen Höchstspannungsleitungen nicht in der Nähe der Wohnbebauung zu
verlegen, sondern die alte, bisher schon genutzte Trasse zu verwenden.
Frau Nigbur – Martini
fragt nach, welche zusätzlichen Kosten bei einer Erdverlegung zu erwarten
wären.
Herr Schumacher entgegnet,
dass eine Erdverlegung der Kabel wesentlich höher sei als die geplante
Variante.
Herr Heiermann schließt
sich dem Vorschlag an, die neuen und höheren Höchstspannungsleitungen auf der
vorhandenen Trasse zu verlegen. Er könne sich dem Beschlussvorschlag von Herrn
Kohaupt anschließen.
Beschluss:
Die Ausführungen der Verwaltung zum
Vorhaben der Amprion GmbH werden zur Kenntnis genommen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Zur Kenntnis genommen |
Zusatzbeschluss:
Die Verwaltung wird darin bestärkt, gegenüber
der Bezirksregierung in Arnsberg die Interessen der Stadt Hagen und seiner
Bürgerinnen und Bürger geltend zu machen.
Der
Immissionsschutz für die bereits vorhandene Wohnbebauung, erfordert die
ernsthafte Prüfung, ob im Raumordnungsverfahren durch mögliche Alternativen wie
z.B. Erdkabel, vermieden werden können.
Der paulschale Ausschuss anderer Lösungen
ohne nähere Begründung durch den RP ist abzulehnen.
Auch sollte in diesem Zusammenhang mit der
Bezirksregierung die Frage der Entschädigung für entstandene bzw. zu erwartende
Planungsschäden erörtert werden.
Die Bezirksvertretung Nord fordert die Verwaltung auf, zu prüfen, ob der
geplante Neubau der Höchstspannungsleitung über die bisherige 220kV Trasse
(Hengsteysee) geführt werden kann.
