02.02.2011 - 7.10 Geplanter Neubau einer 110/380 kV-Höchstspannun...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend geht Herr Kohaupt auf den Inhalt der Vorlage ein.

 

Herr Daniels weist darauf hin, dass die neuen, fast doppelt so hohen Masten, auf einer neuen Trasse die Landschaft, die auch als Naherholungsgebiet genutzt werde, verschandeln würden.

 

Herr Fritzsche kann sich teilweise den Äußerungen von Herrn Daniels anschließen und spricht sich dafür aus, dn Zusatzbeschlussvorschlag der Bezirksvertretung Hohenlimburg zu übernehmen.

 

Herr Kohaupt schlägt vor, die neuen Höchstspannungsleitungen nicht in der Nähe der Wohnbebauung zu verlegen, sondern die alte, bisher schon genutzte Trasse zu verwenden. 

 

Frau Nigbur – Martini fragt nach, welche zusätzlichen Kosten bei einer Erdverlegung zu erwarten wären. 

 

Herr Schumacher entgegnet, dass eine Erdverlegung der Kabel wesentlich höher sei als die geplante Variante.

 

Herr Heiermann schließt sich dem Vorschlag an, die neuen und höheren Höchstspannungsleitungen auf der vorhandenen Trasse zu verlegen. Er könne sich dem Beschlussvorschlag von Herrn Kohaupt anschließen.

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Beschluss:

 

Die Ausführungen der Verwaltung zum Vorhaben der Amprion GmbH werden zur Kenntnis genommen.

 

Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

 

Zusatzbeschluss:

 

Die Verwaltung wird darin bestärkt, gegenüber der Bezirksregierung in Arnsberg die Interessen der Stadt Hagen und seiner Bürgerinnen und Bürger geltend zu machen.

 

Der  Immissionsschutz für die bereits vorhandene Wohnbebauung, erfordert die ernsthafte Prüfung, ob im Raumordnungsverfahren durch mögliche Alternativen wie z.B. Erdkabel, vermieden werden können. 

 

Der paulschale Ausschuss anderer Lösungen ohne nähere Begründung durch den RP ist abzulehnen.

 

Auch sollte in diesem Zusammenhang mit der Bezirksregierung die Frage der Entschädigung für entstandene bzw. zu erwartende Planungsschäden erörtert werden.

 

Die Bezirksvertretung Nord fordert die Verwaltung auf, zu prüfen, ob der geplante Neubau der Höchstspannungsleitung über die bisherige 220kV Trasse (Hengsteysee)  geführt werden kann.  

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0