26.01.2011 - 7.3 Erweiterung der Stadtentwässerung Hagen, Anstal...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 26.01.2011
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB5 Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport
- Bearbeitung:
- Burkhard Schwemin
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schwemin klärt zur ursprünglichen Vorlage 0986/2010 auf, dass diese
nicht zurückgenommen wurde, sondern eine überarbeitete Vorlage 0986-1/2010 in
die Gremien gegeben, die als Ergänzung zur ersten Vorlage diene.
So geht Herr Schwemin insbesondere auf die einzelnen Überarbeitungen ein.
Bezüglich der beabsichtigten Bildung einer Anstalt des öffentlichen Rechts sei
man mit dem Finanzamt, die Steuerpflicht betreffend, nach wie vor in der
Abstimmung.
So rechne man Anfang kommender Woche mit einer entsprechenden Rückmeldung.
Bei einer bestehenden Steuerpflicht würde die Vorlage erneut zurückgezogen und
neue Überlegungen angestrengt werden.
Die Zuständigkeiten der politischen Gremien allgemein sollen, wie bisher,
erhalten bleiben.
Zur Frage nach dem Erhalt und der Pflege des städtischen Forstes teilt
Herr Schwemin mit, dass es auch weiterhin Absicht der Anstalt des öffentlichen
Rechts (AöR) ist, dies zu gewährleisten. Handlungsgrundlage sei nach wie vor
das Forstbetriebswerk, was durch die politischen Gremien abgestimmt werde.
Abschließende Beschlussfähigkeit liege beim Rat.
Der Wirtschaftsplan liege nun in ausführlicher Form vor. Ebenso die
Konsolidierungsziele. Durch verschiedene Intervalle der Beschäftigung sollen
Synergien erzielt werden, die den heutigen Standard im Straßenraum mindestens
halten sollen.
An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Ellner, Frau Köppen, die
Herren Dr. Preuß, Grzeschista, Dahme, Schulz, Neuhaus, Aßmuth und von der
Verwaltung Herr Schwemin teil.
Verschiedene Fragen werden entsprechend beantwortet.
Herr Dr. Preuß stimme nicht mit der Aussage überein, dass die
Überarbeitung abstimmungsfertig sei. So bestehen auch in der Ergänzungsvorlage
immer noch offene Fragen. Die im Januar im Verwaltungsrat vorgebrachten
Änderungen seien bisher nicht eingearbeitet. Als Beispiel nennt Herr Dr. Preuß
zum Erhalt des städtischen Forstes die gewünschte Beibehaltung der
Bruttofläche.
Ein größerer Punkt sei, dass in der bisherigen Satzung geregelt sei, dass
der Vorstand nur Geschäfte bis zu 1 Millionen Euro ausüben kann. In der
jetzigen Satzung seien diese Grenzen in einer Geschäftsordnung ausgelagert
worden, die vom Verwaltungsrat abgestimmt aber vom Rat genehmigt wird. Diese
Geschäftsordnung liege jedoch nicht vor. Ohne Vorliegen dieser
Geschäftsordnung, so im Verwaltungsrat beschlossen, mache es keinen Sinn einen
endgültigen Beschluss zu fassen.
Ferner gebe es noch ein Zahlenwerk. In der Anlage 6 sind die
Einsparungen, die erzielt werden sollten aufgeführt. In der ursprünglichen
Vorlage 0986/2010, dort in Anlage 2, seien auch die Jahre 2011 bis 2013
aufgeführt. Diese wurden nun in der Überarbeitung einfach weg gelassen. Die
Forderung der Grünen sei, diese Zahlen transparent und überprüfbar zu machen.
Darüber hinaus werden die Synergien nicht automatisch der Stadt zufallen.
So gehe es um Synergien zwischen einer gebührenfinanzierten Aufgabe und anderen
Aufgaben.
Dass es sich um eine unfertige Vorlage handele, sei an vielen Stellen
dokumentiert. Aus diesem Grunde rege Herr Dr. Preuß an, die heutige Beratung in
1. Lesung zu beschließen und der Verwaltung die Aufgabe zu geben, die Vorlage
erneut zu überarbeiten.
Frau Ellner möchte wissen, wohin die dann wegfallenden 13 Abteilungsleiter
gehen.
Diese Einsparungen, so Herr Schwemin, sollen durch natürliche Fluktuation
erreicht werden.
Im Rahmen der Satzung, so Herr Grzeschista, gebe es sicher noch
Überarbeitungsbedarf. Ein Prozess, in dieser Größenordnung, ist für die Stadt
Hagen auch neu.
Die Bezirksvertretung solle für sich die Frage klären, ob in der jetzigen
Formulierung die Interessen der Bezirksvertretungen genügend berücksichtigt
werden.
Die Diskussion über die Geschäftsordnung habe in den Bezirksvertretungen
überhaupt nichts zu suchen. Das sei Sache des Rates.
Herr Schwemin stimmt dem zu, dass im Verwaltungsrat noch verschiedene Fragen
zur Satzung gestellt wurden. Hier sei man derzeit in Abstimmung mit der
Bezirksregierung. Nach seinem Kenntnisstand sind aber nur redaktionelle
Änderungen vorzunehmen.
Herr Schulz bittet zur Anlage 7 um konkretere Aussagen. So könne man
häufig nicht nachvollziehen, was zum Beispiel mit den sogenannten
„eingesparten“ Mitarbeitern passiere. Hier bittet er um
weitergehende Ausführungen.
Verschiedene Fragen werden durch Herrn Schwemin entsprechend erläutert.
Herr Dr. Preuß stellt die unbedingte Transparenz der Zahlenwerke nochmals
in den Vordergrund. So sei es einerseits für den Bürger als Gebührenzahler aber
auch für ein entscheidendes Gremium notwendig, diese Zahlen nachvollziehen und
wenn erforderlich auch überprüfen zu können. Es gehe um Kosten, deren
Entrichtung ebenso von Bürgern übernommen werden sollen, die in diesem Bezirk
wohnen - damit bezirkliche Angelegenheiten
sind.
Dem entgegnet Herr Schwemin, dass der Vorstand der Anstalt des
öffentlichen Rechts sich selbstverständlich verpflichte, die aufgeführten
Konsolidierungsmaßnahmen auch zu erbringen. Dies sei durch Maßnahmen, die die
AöR bereits weiß, auch konkretisiert. Der zweite Teil der Konsolidierung werde
im Laufe des Prozesses weiter konkretisiert und die Maßnahmen in den nächsten
Jahren benannt.
Weiteren Diskussionsbedarf ergibt sich nicht, sodass über den Antrag, die
Vorlage zunächst in erster Lesung zu beschließen, wie folgt abgestimmt wird:
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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337,5 kB
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2
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(wie Dokument)
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411,6 kB
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3
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(wie Dokument)
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268 kB
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4
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(wie Dokument)
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468,6 kB
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5
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(wie Dokument)
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485,6 kB
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6
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(wie Dokument)
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239,8 kB
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7
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(wie Dokument)
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216,5 kB
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8
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(wie Dokument)
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689,8 kB
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