02.12.2010 - 5.1 Verringerung Öffnungszeiten Bürgeramt Eilpe

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Flüshöh informiert über die Gründe bezüglich der Entscheidung zur Reduzierung der Öffnungszeiten im Bürgeramt Eilpe. So stellen das Zentrale Bürgeramt sowie die Bürgerämter in Eilpe und Vorhalle eine gemeinsame Organisationseinheit dar. Das heißt, dass die  Personalbemessung, der tatsächliche Personalbestand als auch die Dienstpläne miteinander abzustimmen sind. Nach der Bedarfsberechung 2010 bestehe ein Gesamtstellenbedarf von 19,5 Stellen, welcher alles abdecke. Davon seien 2,5 Stellen nicht besetzt. So ist entschieden worden, diese Stellen erst nach der politischen Entscheidung bezüglich der Bildung des Fachbereiches wieder zu besetzen. Jeweils 2 Mitarbeiter werden in den Bürgerämtern Eilpe und Vorhalle eingesetzt. So verbleiben als regelmäßige Besetzung im Zentralen Bürgeramt, Teamleiterstellen und Urlaub berücksichtigt, 6 bis 7 Mitarbeiter.

Um den Betrieb dort aber aufrechterhalten zu können, werden 10 bis11 Kollegen gebraucht. Weiter gab es aufgrund der Einführung des neuen Personalausweises insbesondere im November ein erhöhtes Bürgeraufkommen, welches zu dieser Zeit von den genannten 6 bis 7 Mitarbeitern bewältigt werden musste. Diese Situation habe Wartezeiten von teilweise 1,5 Stunden verursacht, sodass all die genannten Gründe zu der Entscheidung geführt haben, die Öffnungszeiten im Bürgeramt Eilpe, zunächst befristet bis zum Jahresende, zu reduzieren, um den Zustand im Zentralen Bürgeramt ein wenig entschärfen zu können.

So versichert Herr Flüshöh, dass diese Entscheidung ausschließlich bis zum 31.12.2010 gelte und nichts mit dem Vorschlag der Verwaltung bezüglich der Schließung der entsprechenden Bürgerämter zu tun habe.  

 

Herr Dahme möchte wissen, ob man versucht habe, die Besucherströme ein wenig zu lenken, in dem das Bürgeramt Eilpe für bestimmte Angelegenheiten als bessere Alternative empfohlen wurde. Kostenlose Parkmöglichkeiten vor Ort sowie geringere Wartezeiten werden als Beispiel genannt.

 

Dies, so Herr Flüshöh, benötige eine bestimmte Vorlaufzeit, da jeder Bürger zunächst sein Stamm-Bürgeramt aufsuche, zumal eine sofortige Lösung benötigt wurde.

 

Den Hinweis von Herrn Dahme, die Bürger zukünftig wahrnehmbarer, zum Beispiel durch einen entsprechenden Aushang, auf die Möglichkeit hinzuweisen, auch auf die  Bürgerämter in den einzelnen Stadtgebieten ausweichen zu können, nimmt Herr Flüshöh auf.

 

Herr Aßmuth kritisiert die Kurzfristigkeit dieser Entscheidung, sodass die viele Bürger plötzlich uninformiert vor der Tür standen.

 

Diese kurzfristige Entscheidung sei aus den genannten Gründen notwendig gewesen, auch habe man die örtliche Presse und Radio Hagen darüber informiert.

 

Weiterer Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.

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Abstimmungsergebnis:

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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