08.12.2010 - 3 HSK 2011- Finanzierung Kulturzentren Maßnahme ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 08.12.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- Konsolidierung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Söhnchen schlägt vor, die TOP’s 2. und 3.
gemeinsam zu diskutieren.
Herr Dr. Bleicher erläutert kurz beide
Vorlagen. Aufgrund der guten Arbeit der Kulturzentren in den letzten Jahren
habe man gemeinsam mit den Zentren an einer Lösung gearbeitet, die zum einen
die Einsparungen in Höhe von 20 % möglich macht und auf der anderen Seite auch
die besondere Situation der Kulturzentren berücksichtigt. Nun habe man
vorgeschlagen, statt Geldmitteln Personalmittel aus dem städtischen Pool zur Verfügung zu stellen. Da beim Werkhof im
Jahr 2014 ein Personalwechsel anstehe, weil der Kulturmanager des Werkhofes im
März 2014 ausscheiden wird, wolle die Stadt entsprechend städtisches Personal
zur Verfügung stellen.
Herr Dr. Bleicher verliest noch einmal
Punkt 1. und 2. des Beschlussvorschlages.
Dazu möchte Herr Asbeck wissen, ob diese
Vorgehensweise mit den anderen Kulturzentren abgesprochen wurde.
Das wird von Herrn Dr. Bleicher so
bestätigt.
Herr Dr. Geiersbach hält diese Lösung für
hilfreich für alle Kulturzentren. Sie mache aber auch deutlich, dass weitere
Kürzungen bei den Kulturzentren nicht mehr möglich seien. Er hält es für sehr
wichtig, dass der Werkhof diese Lösung akzeptiert habe. Es handele sich hier
nicht um die erste Kürzungsrunde und er hofft, dass es nun die letzte sein
wird.
Herr Dr. Fischer hält die
vorgeschlagene Lösung für in Ordnung. Es müsse aber auch klar werden, dass man
langfristig betrachtet nicht mit städtischem Personal helfen könne.
Auch Herr Dücker begrüßt die vorgeschlagene
Lösung. Man habe auf diesem Wege gut aus der schwierigen Situation
herausgefunden. Er ist sich allerdings nicht sicher, wie sich die Dinge
weiterentwickeln werden. Wenn man bedenke, was zwischen den Zeilen im
Zukunftspapier von Arnsberg zu lesen war, lasse das nichts Gutes hoffen. Die Einstellung
der beteiligten Personen beim Regierungspräsidenten habe sich nicht geändert.
Er hofft, dass man ggf. gemeinsam eine Phalanx gegen weitere Kürzungen bilden
werde.
Herr Fritzsche schließt sich Herrn
Dr. Geiersbach an und betont, es sei wichtig, den Werkhof ab 2014 bei der
Personalauswahl mit einzubeziehen.
Frau Nigbur-Martini stellt klar, ihre Fraktion werde weitere
Kürzungen auf keinen Fall mittragen. So werde sie sich gleich bei der
Abstimmung der Stimme enthalten. Es sei schwer vorstellbar, dass andere
Personen - und seien sie auch noch so geeignet - die sehr gute und engagierte Arbeit der
Zentren ersetzen könnten.
Herr Fritzsche betont, auch seine
Fraktion wolle weitere Kürzungen generell ausschließen, aber diesen
Beschlussvorschlag werde man mittragen, weil alle beteiligten Kulturzentren in
Einzelgesprächen bereit waren, diese Lösung zu akzeptieren.
Beschluss:
- Mit dem Abschluss neuer Budgetverträge mit den vier Hagener Kulturzentren wird das Gesamtbudget um 20 %, das sind 49.500,-- €, gekürzt. Diese Kürzung wird beim Zuschuss für das Kulturzentrum Werkhof Hohenlimburg vorgenommen und ab dem 01.03.2014 wirksam. Die Gesamtlaufzeit der Verträge beginnt am 01.01.2012 und endet am 31.12.2016.
- Um dem Kulturzentrum Werkhof e.V. weiterhin eine Basis für die Fortführung der Arbeit zu gewährleisten, werden die fehlenden Sachmittel durch Stellung städtischen Personals ersetzt. Dazu wird in Absprache mit dem Vorstand des Werkhof-Vereins eine geeignete Person aus der Stadtverwaltung ausgewählt, die das Kulturmanagement professionell weiterführt. Die zeitliche Umsetzung dieser Maßnahme berücksichtigt das Ende der Erwerbstätigkeit des derzeitigen Kulturmanagers.
