27.10.2010 - 4.7 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Umbenennung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 27.10.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Köppen fügt hinzu, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den
vorliegenden Antrag für wichtig halte. So zeichne sich in einem Stadtbild ab,
welche Persönlichkeiten man ehren möchte. Die Ehrung des Carl Diem halte man,
aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse, für nicht angebracht. Im Zuge der
Städte, die diese Umbenennung bereits vollzogen haben, stoße man nun auch hier
einen solchen Antrag an.
An der nachfolgend kurzen Diskussion nehmen Frau Köppen, Frau
Priester-Büdenbender, Frau Hentschel sowie die Herren Aßmuth, Beuth, Schulz,
Neuhaus, Beyer, Heimhard, Grzeschista und Dr. Bleicher teil.
Herr Aßmuth möchte wissen, ob die Absicht im Vorfeld bereits mit den
Anwohnern besprochen worden ist.
Dies sei nicht der Fall, so Frau Köppen.
Herr Schulz plädiert dafür, im Namen der SPD-Fraktion, den
Tagesordnungspunkt in 1. Lesung zu beschließen. Grundsätzlich spreche man sich
aus den genannten Gründen für eine Umbenennung aus, eine voreilige Entscheidung
lehne man jedoch ab. Unter Anderem müsse man sich Gedanken um einen neuen
Straßennamen machen. Auch die Beteiligung der Anwohner halte man für wichtig.
Herr Dahme hält es ebenfalls für notwendig, die Anwohner in die
Entscheidung mit einzubinden und fragt, wer diese Aufgabe der Anwohneraufklärung
wahrnehmen soll.
Einerseits ist man der Auffassung, dies solle, wenn eine 1. Lesung
gewünscht sei, durch die Antragsteller geschehen. Damit sich die
Bezirksvertretung diesen Antrag zu Eigen machen könne, fehle die angesprochene
Recherchearbeit bezüglich der betroffenen Anwohner.
Andererseits halte man ein informell gestaltetes Anschreiben, welches
offiziell von der Geschäftsführung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl ausgehe,
für sinnvoll, in dem ein Gesprächstermin für alle Betroffenen angeboten werden
sollte, an dem die Antragstellenden Personen aufklärend teilhaben sollten.
Frau Köppen zeigt sich durchaus konform zu dem Vorschlag, die betroffenen
Anwohner mitzunehmen und ihnen die Gründe darzulegen für einen solchen Antrag.
So begrüße sie den Vorschlag einer 1. Lesung. Dennoch gehe sie sicher nicht
„Klinken putzen“ indem sie jeden betroffenen Anwohner vor Ort
aufsuche, bevor ihr das Recht eingeräumt wird, einen solchen Antrag in die
Bezirksvertretung zu geben. Dieses Verhalten entspreche eher einer
beabsichtigten Bürgerinitiative, die wiederum nicht Intension dieses Antrages
gewesen ist.
Herr Heimhard möchte wissen, welche Kosten mit einer solchen Umbenennung
verbunden sind auch im Hinblick auf mögliche zukünftige Umbenennungen.
Herr Dr. Bleicher fügt hinzu, dass darüber hinaus die Verwaltung die
Frage der Regresspflicht, der Schadensersatzansprüche, die gestellt werden
könnten, prüfen solle, damit man sich auch über mögliche Folgekosten im Klaren
sei.
Herr Dahme stellt den Antrag zur Abhandlung in 1. Lesung zur Abstimmung
und schlägt eine Wiederaufnahme des Tagesordnungspunktes zum Frühjahr des
kommenden Jahres vor.
Dagegen werden keine Bedenken erhoben.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,8 MB
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Anlagen
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