03.11.2010 - 7.4 Schnitt- und Rodungsarbeiten im Winter 2010/2011
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 03.11.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 67 Fachbereich Grünanlagen-Straßenbetrieb
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Fritzsche macht
deutlich, dass aus seiner Sicht die vorgeschlagenen Schnitt- und
Rodungsarbeiten im Hagener Norden überwiegend vertretbar seien. Aus diesem Grunde
werde er sich bei der Abstimmung auch nur enthalten und nicht dagegen
stimmen. Auf das Hagener Stadtgebiet
gesehen könne er verschiedenen Maßnahmen jedoch nicht zustimmen.
Herr Heiermann bittet
ausdrücklich darum, seinen Wortbeitrag im Protokoll zu erwähnen. Er teilt mit,
dass er bereits im Umweltausschuss der Vorlage nicht zugestimmt habe, da es aus
seiner Sicht als eine Willkür im
Eingriff in die Natur anzusehen sei. Da es sich jedoch im Hagener Norden um
notwendige Arbeiten handle, werde er der Vorlage so zustimmen.
Herr Kohaupt hebt hervor,
dass es Bereiche gebe, die sehr zugewachsen seien und somit Angsträume
entstünden. Hierbei sei es sinnvoll das Gehölz zurückzuschneiden. Aus Mangel an
finanziellen Mitteln sei die aufwändige Pflege und ein eventueller Erhalt von
Sträuchern und Büschen leider nicht mehr möglich. Er könne sich vorstellen, in
einigen Bereichen Wildblumen zu säen.
Herr Haneke macht auf den
geplanten sehr hohen Personal- und Sachkostenabbau aufmerksam. Die
Verkehrssicherungspflicht und das Beseitigen von Angsträumen habe hier Priorität.
Herr Heiermann möchte
klarstellen, dass er sein Recht auf freie Meinungsäußerung nach dem Grundgesetz,
Artikel 5, wahrgenommen habe obwohl sich ihm der Eindruck erwecke, dass
aufgrund des Wegfalls der Baumschutzsatzung
teilweise Bäume gefällt würde, die seinem Eindruck nach nicht unbedingt
hätten gefällt werden müssen.
Er möchte diesen Wortbeitrag im Protokoll aufgenommen wissen. Wenn er von
Willkür gesprochen haben sollte, so sei dies nicht als persönlicher Angriff
gegen die Verwaltungsmitarbeiter zu werten.
Herr Haneke merkt an, dass
es sich im Hagener Stadtgebiet bei den 25.000 Bäumen um keinen Willkürakt
handle. Er könne sich nur vorstellen, dass Herr Heiermann die Fällung von
Privatbäumen meine. Es sei nicht auszuschließen, dass seit dem Wegfall der
Baumschutzsatzung viele Bäume willkürlich gefällt würden. Die Verwaltung würde sich weiterhin an die
Richtlinien der bereits nicht mehr bestehenden Baumschutzsatzung halten.
Herr Kohaupt spricht sich
dafür aus, im Vorfeld von Baumfällmaßnahmen die Bezirksvertretung zu informieren,
um Rückfragen zu vermeiden.
Herr Fritzsche regt an, im
kommenden Jahr eine Anpflanzung von Wildblumen zu berücksichtigen.
