27.10.2010 - 4.5 der CDU-Fraktion: Grundschule Volmetal
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 27.10.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zum Sachstand des bisher bestehenden Schulbetriebes der Grundschule
Volmetal informiert Schulleiterin Frau Reintgen.
So seien die Vorbehalte von Seiten der Elternschaft größtenteils
ausgeräumt. Sowohl die Lehrerschaft aber insbesondere die Kinder fühlen sich
sehr wohl im neuen Schulgebäude.
Dringend in Angriff genommen werden müsse jedoch die Schulhofgestaltung.
So gebe es kein einziges Spielgerät. Zudem bestehe aufgrund der
Bodenbeschaffenheit eine Unfallgefahr. Bereits vor den Ferien habe es etliche
Gespräche dazu gegeben. Man sei im Glauben gewesen, so Frau Reintgen, dass
alles geklärt ist. Der Bodenbelag wurde untersucht und Kostenschätzungen habe
es kürzlich außerdem gegeben. Leider ist bis zum heutigen Tag nichts passiert.
Ein weiteres Problem sei der Gehweg im oberen Bereich der Ribbertstraße,
welcher derartig mit Moos bewachsen sei, dass die Kinder dort ausrutschen und
damit, besonders zu dieser Jahreszeit, eine erhebliche Gefahrenstelle darstellt.
So habe der Schulpflegschaftsvorsitzende die Stadt bereits informiert, was bisher
jedoch ohne Erfolg geblieben ist.
Hier bittet Frau Reintgen die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl darum, die Angelegenheiten
im Auge zu behalten und die Mängel entsprechend weiter zu geben, damit zügig
Abhilfe geschaffen werden kann.
Herr Dahme sichert Frau Reintgen die Weiterleitung der vorgetragenen Angelegenheiten
zu.
Die angesprochene Kostenschätzung, so Herr Speil, liege bei knapp 150.000
Euro. Hier werde nicht die Sinnigkeit der Herrichtung in Frage gestellt,
sondern die Finanzierung sei zu klären. In diesem Jahr werde man
witterungsbedingt an der Schulhofsituation nichts mehr machen können, sodass
die Zeit für die Aufstellung der Finanzierung der Schulhofgestaltung, unter den
genannten Rahmenbedingungen und Vorgaben, genutzt werde.
An der nachfolgend
kurzen Erörterung nehmen Frau Ellner, Frau Priester-Büdenbender, Frau Reintgen,
die Herren Grzeschista, Dahme, Aßmuth, Neuhaus, Schulz, Beyer und von der Verwaltung
Herr Speil.
Eher unproblematisch so
Frau Reintgen, sei die Anschaffung bzw. die Finanzierung von Spielgeräten.
Kostenintensiv sei die Herrichtung des Bodenbelages.
Herr Speil fügt hinzu,
dass die Herrichtung des Bodens etwa zwei drittel der Gesamtkosten ausmache.
Herr Grzeschista bittet
darum, den Fraktionen den Vorschlag zur Neugestaltung des Schulhofes zur
Verfügung zu stellen.
Ferner macht er zum
Tagesordnungspunkt I.4.3 bezüglich des Beschlusstextes darauf aufmerksam, die
Formulierung Spielplatz in Spielfläche auszutauschen, sodass beispielsweise
auch auf Schulhöfen entsprechende Spielgeräte installiert werden können.
Herr Aßmuth regt
unterstützend die Teilnahme der Schule an der derzeitig laufenden Aktion von
Radio Hagen an, bei der die Möglichkeit besteht, 5000 Euro zu gewinnen.
Auf die Frage von Herrn
Neuhaus, bezüglich der Schulbusorganisation, teilt Herr Speil mit, dass es
bisher keine Beschwerden eines nicht ordnungsgemäßen Schulbustransfers gegeben
habe.
Frau Reintgen entgegnet
dazu, dass dies ein weiterer Punkt in der Schulpflegschaftssitzung gewesen sei,
zu dem die Eltern ihren Unmut geäußert haben.
So habe man das
Busunternehmen um eine genaue Aufstellung gebeten, aus der über einen Zeitraum
von einer Woche entsprechend abzulesen sei, wie viele Kinder an welchen
Haltestellen einsteigen, die Fahrtzeiten sowie das Gedränge im Bus.
Im Grunde gebe es bis
Priorei 45 Kinder, die befördert werden müssten. Ab Priorei kämen dann nochmals
48 Kinder hinzu. Da es jedoch für die zusteigenden Kinder ab Priorei keine
Sitzplätze mehr gebe und ein derartiges Gedränge im Bus vorherrsche, haben bereits
etliche Eltern in der Weise reagiert, dass sie ihre Kinder mit dem Pkw zur
Schule bringen. Zudem haben nicht alle Kinder die Möglichkeit sich entsprechend
festzuhalten. Ein mögliches Abbremsen, insbesondere außerhalb der geschlossenen
Ortschaften, wo die Geschwindigkeit höher als 50 km/h liege, führe zu einer
erheblichen Gefahr dieser Kinder.
Herr Speil teilt dazu
mit, dass ähnliche Situationen, wie die von Frau Reintgen beschrieben, in Hagen
an etlichen Stellen stattfinden. So schreibe man im Schülerspezialverkehr die
Anzahl der Kinder aus. Leider könne man keine Sitzplätze, vergleichbar zum
Linienverkehr, garantieren. Die Angebote der Busunternehmen beziehen sich auf
die zulässigen Plätze, zu denen auch Stehplätze gehören.
Herr Grzeschista weist
darauf hin, bei zukünftigen Ausschreibungen zusätzlich geeignete
Haltemöglichkeiten für Grundschulkinder in den Fahrzeugen einzufordern.
Dies, so Herr Dahme, sei
ein guter Hinweis. Vielleicht könne man auch gegenwärtig noch versuchen, das
Unternehmen dahingehend anzusprechen, solche Haltemöglichkeiten freiwillig
nachzurüsten.
Abschließend teilt Herr
Speil auf Nachfrage durch Herrn Dahme mit, dass man die besprochenen
Problematiken im Auge behalte und sobald entsprechende Ergebnisse vorliegen,
diese der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl mitgeteilt werden.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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15,4 kB
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