29.09.2010 - 2 Forschungsprojekt zur kulturellen Infra- und An...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Röspel begrüßt nun herzlich Herrn Prof. Dr. Heinze, der  heute einen Kurzbericht über das Forschungsprojekt zur kulturellen Infra- und Angebotsstruktur der Städte Hagen und Smolensk geben wird.

 

Herr Prof. Dr. Heinze freut sich, heute in diesem Kreis präsent sein zu dürfen. Er gibt einen kurzen Überblick zu seiner Person und über seine bisherigen Tätigkeiten.

 

Bei diesem Forschungsprojekt gehe es um zwei Zielsetzungen, zum einen wolle man empirische Erhebungen in Form von telefonischen Interviews durchführen. Dabei gehe es um die Einschätzung der kulturellen Infra- und Angebotsstruktur hier in Hagen.

Zum anderen gehe es in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Belgin darum, im Kunstquartier Besucherumfragen durchzuführen. Es sei notwendig, auf der Basis dieser Besucherumfragen die Wünsche und Erwartungen der Besucherinnen und Besucher in die Museumsarbeit einfließen zu lassen.

Finanziert werde das Forschungsprojekt über Rücklagen, die er im Rahmen des Studiengangs Kulturmanagement  erwirtschaftet habe, er sei also sozusagen der Sponsor.

Es gebe eine Kooperation der Fernuniversität Hagen mit der staatlichen Universität in Smolensk.

Herr Prof. Dr. Heinze wird im Oktober in Smolensk sein und referieren. In der Universität Smolensk werden mit den gleichen Erhebungsinstrumenten analoge Erhebungen zu Hagen durchgeführt. Darüber habe man auch in der Presse einiges verfolgen können.

 

Herr Söhnchen hat darum gebeten, dieses Thema auf die Tagesordnung setzten zu lassen, weil er als Mitglied des Kultur- und Weiterbildungsausschusses sehr gerne vor der Presse von diesem Projekt gehört hätte. Dankenswerterweise sei Herr Prof. Dr. Heinze der Einladung des KWA gefolgt und habe dieses Projekt hier vorgestellt. Man warte nun auf die Umsetzung in seinem Hause und hoffe auf positive Erkenntnisse für die Stadt Hagen. Er bedankt sich gleichzeitig bei Herrn Prof. Dr. Heinze für dessen Vortrag.

 

Herr Prof. Dr. Heinze ergänzt, vor einigen Jahren habe er für die Stadt Rheine Auftragsforschung realisiert und auf der Basis der empirischen Untersuchungen Konzepte entwickelt und umgesetzt. Das werde er hier nicht tun, sondern er werde nach den Erhebungen lediglich Daten zur Verfügung stellen. Wie man damit umgehen wolle, bleibe der Entscheidung der Stadt Hagen vorbehalten.

 

Herr Dr. Fischer, der gerade aus Smolensk zurückgekehrt ist und dort mit Vertretern der Universität Gespräche geführt hat, möchte wissen, wie lange denn die Untersuchungen dauern sollen. Die Smolensker befürchten momentan ernsthaft die Einstellung ihrer Niederlassung der Fernuniversität. Er sei auch gebeten worden, mit Düsseldorf Gespräche zu führen, damit dies nicht geschieht.

 

Herr Prof. Dr. Heinze antwortet, die Projektlaufzeit betrage drei Jahre. Wie der Vertrag zwischen der Fernuniversität Hagen und der staatlichen Universität in Smolensk konzipiert sei, könne er nicht beurteilen, weil er seit über zwei Jahren in Ruhestand sei. Sein Kollege Dr. Bertels bemühe sich aber darum, dass die Kooperation weiter Bestand habe. Die Angelegenheit müsse auf Rektoratsebene behandelt werden, er sei jedoch zuversichtlich, letztlich werde auch dieses Projekt dazu führen, dass die Kooperation verstetigt werde.

 

Herr Röspel hält Letzteres für einen wichtigen Aspekt. Er bedankt sich herzlich bei Herrn Prof. Dr. Heinze und wünscht alles Gute für das Projekt.

 

Herr Prof. Dr. Heinze möchte noch auf ein Buch mit dem Titel „Hagen erforschen“ hinweisen. Zielgruppe seien Kinder und Jugendliche, die sich mit der Kultur- und Kunstgeschichte Hagens vertraut machen sollen. Das Buch sei im Klartext-Verlag erschienen und sei  jedem sehr zu empfehlen. 9000 Exemplare davon werden an Kinder und Jugendliche verschenkt, finanziert wurde dies durch verschiedene Sponsoren.

 

Frau Pinkvoss  möchte dies gerne unterstützen, denn sie hat das Buchprojekt koordiniert. Das Buch sei etwas ganz Besonderes und werde nach den Herbstferien an alle 5. und 6. Klassen verschenkt und es werde mit der Museumspädagogik zusammengearbeitet.

Sie habe die Idee, dieses Projekt in diesem Gremium noch ausführlicher vorzustellen.

 

Herr Röspel sagt dies gerne zu und regt an, dass Frau Pinkvoss im nächsten KWA darüber berichten kann.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht von Herrn Prof. Dr. Heinze zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

 15

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0