29.09.2010 - 5 Wirtschaftsplan des HABIT 2011- 1. Lesung -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Mi., 29.09.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
- Bearbeitung:
- Michael Diehl
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Thurau erläutert, dass der Wirtschaftsplan 2011 in einer neuen Form aufgestellt
wurde, die vom Beteiligungscontrolling vorgegeben war. Der Zentralausschuss
HABIT (Anmerkung des Schriftführers: Das Vertretungsorgan für die
Zusammenarbeit mit dem ERK im Rahmen der öff.-rechtl. Vereinbarung) hat dem
Wirtschaftsplan 2011 in seiner gestrigen Sitzung zugestimmt. Anschließend
stellt er die Eckdaten des Wirtschaftsplans im Rahmen eines Vortrages dar (Der
Vortrag ist der Niederschrift als Anlage beigefügt). Insbesondere geht Herr
Thurau dabei auf die bisherigen Konsolidierungsbeiträge und die
gegenläufigen Maßnahmen ein.
Herr Grzeschista spricht das Thema interkommunale Zusammenarbeit
noch einmal an und stellt dar, dass der HABIT von Anfang an Mitglied des
Zweckverbandes KDN ist. Durch den Zweckverband werden mittlerweile 6,5
Millionen Einwohner betreut. Herr Thurau ergänzt, dass der HABIT
innerhalb des in der KDN stattfindenden Leistungsaustausches eines der
Rechenzentren mit dem größten Umsatz ist. Insoweit wird das Thema
interkommunale Zusammenarbeit beim HABIT schon seit langer Zeit gelebt. Als Beispiel
führt er das Finanzwesen an, das für den HABIT in Siegburg und Köln betrieben
wird. Herr Steinwender hinterfragt die Effekte der Zusammenarbeit. Herr
Thurau erläutert, dass interkommunale Zusammenarbeit natürlich kein
Selbstzweck ist, sondern immer ein betriebswirtschaftliches Modell dahinter
steht. Er führt das Verfahren PAISY an, das abgelöst werden muss. Es wurde
deshalb überlegt, ob im Zusammenhang mit der Ablösung eine Zusammenarbeit mit
anderen Kommunen zielführend ist. Da in dem Bereich der Personalabrechnung
absehbar zwei Mitarbeiter beim HABIT ausscheiden ist inzwischen eine
Kooperation mit Münster vereinbart worden. So kann der Personalverlust
kompensiert werden. Weiterhin wurde mit Münster bereits eine lose Vereinbarung
getroffen, dass die beim HABIT in dem Bereich verbleibenden zwei Mitarbeiter
den First-Level-Support für Hagen und Münster abdecken. Damit entsteht
insgesamt eine Kostenreduktion.
Herr Grzeschista schlägt vor, im Februar oder März 2011 eine
ausführlichere Darstellung zur KDN im Betriebsausschuss zu behandeln. Herr
Thurau ergänzt dazu noch, dass der Zweckverband KDN weiter wachsen wird.
Derzeit gibt es vier Aufnahmeanträge von Bielefeld, der ITK Rhein-Ruhr (Neuss
und Düsseldorf), Kamp-Lintfort und Frechen. Über den Beitritt wird im November
entschieden. Damit steigen natürlich auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Herr Thurau erläutert zum Stellenplan noch, dass dieser derzeit nicht vollständig
ausgenutzt wird. Herr Steinwender spricht in diesem Zusammenhang die
Gleitzeit- und Überstundenüberhänge an und möchte wissen, ob es Überlegungen
gibt, wie damit umgegangen wird. Herr Thurau führt aus, dass derzeit
keine Chance zum Abbau besteht und spricht beispielhaft die derzeit anstehenden
Wochenendarbeiten im Zusammenhang mit der Stromversorgung in der Langenkampstr.
33 und der Ausrüstung der Bürgerämter bezgl. des neuen Personalausweises an.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
80,3 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
78,2 kB
|
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
34,1 kB
|
