29.09.2010 - 7 Abschlussbericht Kreativwirtschaft
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 29.09.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Viehoff berichtet einleitend, die Kulturhauptstadt
2010 habe einen besonderen Schwerpunkt auf die Kreativwirtschaft gelegt und
viele Projekte initiiert.
Im Rahmen einer Studie sei versucht worden herauszufinden,
welche kreativwirtschaftlichen Potenziale es in kleineren und mittleren Städten
gebe, dabei sei Hagen neben anderen Städten als Fallbeispiel ausgewählt worden.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Hagen durchaus über Potenziale verfüge,
um sich in diesem Bereich nach vorne zu wagen.
Herrn Bleja schickt voraus, er könne die Ergebnisse dieser
Studie heute nur exemplarisch vorstellen, den eigentlichen Autoren der Studie
war es leider nicht möglich, heute hier zu sein.
Er berichtet nun über die Ergebnisse. Es sei
untersucht worden, welche Bedeutung die Kultur als Wirtschaftsbranche in den
Städten des Ruhrgebietes habe. In diesem Bereich konnten in Hagen 482
Unternehmen identifiziert werden, was ein durchaus bemerkenswertes Potenzial
für die Stadtentwicklung darstelle. Es sei erstaunlich, dass selbst Städte wie
Essen und Dortmund nicht erheblich mehr Betriebe in diesem Bereich aufweisen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt sei, dass die
Förderung und Ansiedlung von Betrieben, die im Bereich der Kreativwirtschaft
Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, dazu führen könne, dass bestimmte
Stadtteile revitalisiert und stabilisiert werden. In dieser Richtung wolle man
gerne weiterarbeiten.
In diesem Zusammenhang fragt Herr Asbeck
nach dem Sachstand zu Aktivierung des Wippermann-Geländes.
Herr Bleja weiß, dass in diesem Zusammenhang noch diverse
Gespräche geführt werden, was aber das EU-Förderprogramm angehe, stehe dieses
Gelände nicht im Focus. Wenn es Interesse und Bedarf gebe, könne man das
Gelände aber noch mit einbeziehen.
Frau Nigbur-Martini möchte wissen, ob der
Bericht auch im Internet einsehbar ist.
Das wird von Herrn Bleja bestätigt, der
Bericht wurde in das Ratsinformationssystem eingestellt.
Frau Kulla fragt, ob die SIHK und die Fernuniversität mit
berücksichtigt wurden. Unter dem Aspekt der Vernetzung hält sie diese
Institutionen für wichtige Multiplikatoren.
Herr Bleja antwortet, dass in dieser Phase die Kammern
noch nicht beteiligt wurden, die Idee sei, auf der Grundlage dieser Erhebungen
an die Kammern und Verbände heranzutreten, um sie auf das vorhandene Potenzial
in der Stadt aufmerksam zu machen. Die Thematik sei zwar kommuniziert worden,
man stelle aber fest, dass die Kammern und der Einzelhandelsverband
zurückhaltend reagieren.
Herr Söhnchen möchte wissen, in welchem Bereich der
Verwaltung das Projekt angesiedelt ist und wer sich weiter darum kümmert.
Frau Viehoff berichtet über eine Projektgruppe, an der die
Stadtentwicklung, die Wirtschaftsförderung und das Kulturbüro beteiligt sind.
Diese Gruppe habe einen gemeinsamen Antrag „Cure“ entwickelt, mit
diesem Projekt wolle man auf dem Elbersgelände verschiedene neue
Veranstaltungsformen neu ausprobieren. Man werde Kreative vor allem aus dem
Stadtteil Wehringhausen mit einbeziehen und das Ganze im Rahmen eines Muschelsalates
präsentieren. Hierdurch könne der Standort Elbers noch einmal auf eine andere
Weise gezeigt werden. Geplant sei auch, gemeinsam mit der Volmegalerie ein
Konstrukt herzustellen, das auch wieder den Bereich Interkultur umfasst.
Es könne also eine weite Verzweigung mit den
unterschiedlichsten Beteiligten entstehen, was wieder neue Chancen eröffne.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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6,4 MB
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