16.06.2010 - 4 Aufstellung von einer Skulptur und 12 Stelen fü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 16.06.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 45 Osthaus Museum Hagen
- Bearbeitung:
- Ulrike Derksen
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Söhnchen fragt, ob es noch Erklärungsbedarf gibt. Zur
Beantwortung möglicher Fragen sei auch Herr Engel vom Freundeskreis Hagen -
Smolensk heute anwesend.
Herr Asbeck hält die eigentliche Skulptur für sehr
ansprechend. Allerdings möchte er bezüglich der Texte auf den Stelen fragen, ob
sie nicht etwas prägnanter hätten gefasst werden können. Es gehe ja nicht nur
um die allgemeinen Menschenrechte, sondern es gebe ja leider genügend Probleme
speziell der Kinder. Vielleicht hätte in den Texten deutlicher auf die
besonderen Notlagen von Kindern hingewiesen werden sollen. Außerdem gebe es
aber nicht nur die Rechte der Kinder, sondern auch die Pflichten. Ansonsten
hält er die Skulptur vom Prinzip her für eine gute Sache.
Herr Söhnchen denkt, dass Kinder allgemein öfter auf ihre
Pflichten hingewiesen werden, als auf ihre Rechte.
Herr Dücker kann sich den Worten von Herrn Asbeck
anschließen. Die Idee findet er prima, nur hätte er sich gewünscht, wenn der
Kultur- und Weiterbildungsausschuss eher davon gehört hätte. Jetzt könne man
die Dinge ja nur noch zur Kenntnis nehmen.
Herr Klinkert findet es gut, auf diese Art und Weise auf die Kinderrechte
hinzuweisen. Wenn er sich aber den umfangreichen Text auf den Stelen ansehe,
stelle sich ihm die Frage nach den Folgekosten, wenn nach einigen Jahren die
Verwitterung des Textes eintritt.
Herr Dr. Geiersbach möchte an dieser
Stelle auf den Gesamtzusammenhang hinweisen. Es handele sich um eine
Kooperation mit dem Freundeskreis Hagen – Smolensk, es sei interessant,
sich gerade hier gemeinsam mit den Kinderrechten auseinanderzusetzen. Es gehe
einmal um das Denkmal selbst, aber auch um die städtepartnerschaftliche
Kommunikation. Er möchte sich insofern auch besonders bei dem Verein bedanken.
Herr Söhnchen fragt, ob Frau Dr. Schulte oder Herr Engel zu
den Fragen Stellung nehmen können.
Frau Dr. Schulte antwortet, dass ihr
Fachamt nicht in diesen Prozess involviert war, man habe erst im Juni den
Auftrag erhalten, auf Basis der heute vorliegenden Unterlagen eine Vorlage zu
erarbeiten.
Herr Engel erläutert, es habe im Vorfeld zwei
Außentermine mit städtischen Mitarbeitern gegeben, bei denen u.a. auch Herr Dr.
Belgin dabei gewesen sei.
Bezüglich der Stelen sei es so, dass
Wartungsarbeiten nicht zu erwarten seien. Der Vorlage sei zu entnehmen, dass
die Stelen aus Edelstahl bestehen, so dass Nachbesserungsarbeiten in absehbarer
Zeit nicht zu erwarten sind. Das Projekt sei in Kooperation mit dem
Kinderschutzbund entstanden, es sei wichtig, auf die wesentlichen Kinderrechte
der Vereinten Nationen hinzuweisen, denn diese Kinderrechte seien auch heute
noch immer gefährdet.
Die wesentlichen Dinge seien bereits seit dem
vergangenen Jahr mit Mitarbeitern der Stadt im Vorfeld besprochen worden, dass
es erst jetzt zu der Vorlage komme, liege an bestimmten Prozessen. Der
Freundeskreis sehe dieses Projekt auch als Teil der Kulturhauptstadt 2010 an,
aber auch als Beitrag zum 25. Jubiläum der Partnerschaft Hagen-Smolensk.
Herr Asbeck merkt an, dass der KWA diese Vorlage nicht nur
zur Kenntnis zu nehmen hat, sondern man empfehle ja auch, die Flächen für die
Skulptur zur Verfügung zu stellen, insofern handele es sich um eine
Beschlussvorlage. Insgesamt sei das Projekt begrüßenswert, auch wenn doch sehr
viel Text auf den Stelen zu finden sei.
Herr Voigt fragt, ob es Möglichkeiten gibt, Graffitis
eventuell schnell zu entfernen, denn diese Skulptur werde an einem sehr
exponierten Platz stehen.
Herr Engel antwortet, solche Dinge seien bisher auch bei
den anderen Skulpturen noch nicht vorgekommen. Es gebe aber Möglichkeiten, die
Skulptur vorsorglich mit bestimmten Mitteln zu behandeln.
Herr Klinkert ist ein wenig über den Beschlusstext
gestolpert. Er findet, dass der KWA als das für Kultur zuständige Gremium eine
Ergänzung einbringen sollte, dass der KWA dieses Projekt begrüßt und dann der BV-Mitte empfiehlt, die
Flächen dafür zur Verfügung zu stellen.
Herr Söhnchen formuliert einen entsprechenden Beschlusstext.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte stellt
die im Dr. Ferdinand-David-Park zur Aufstellung der Skulptur Kinderrechte und
der zusätzlichen Stelen erforderlichen Flächen zur Verfügung.
Der Kultur- und
Weiterbildungsausschuss begrüßt die Initiative und empfiehlt der BV-Mitte die
Beschlussannahme.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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670,2 kB
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