23.06.2010 - 12 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 23.06.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer berichtet, in
welchen Gremien diese Vorlage bereits beraten worden sei. Er weist in diesem Zusammenhang auf den
Beschluss des Unterausschusses Jugendhilfeplanung vom 14.06.2010 hin, in dem
auch die Beschlüsse der Bezirksvertretungen Berücksichtigung gefunden
hätten.
In diesem Zusammenhang habe Herr Kohaupt habe ihn gebeten, dem
Jugendhilfeausschuss zum Vorschlag zu machen, zukünftig ein Spielmobilangebot
in Helfe zu realisieren, mit in den
Beschlussvorschlag zu diesem Punkt zu nehmen. Hintergrund dieser Bitte sei,
dass zukünftig das Jugendzentrum in Helfe wegfallen solle.
Herr Helling fragt, wie
sich die erhöhten Ansätze für die
kleinen Einrichtungen in Dahl,
Berchum und Henkhausen ergäben.
Herr Strüwer erklärt dazu,
dass das Gesamtpaket kostenneutral sei. Der Betrag, der bei der
Streetworkarbeit reduziert worden sei, sei den drei kleinen Einrichtungen
zugeschlagen worden. Insgesamt mache dieser Jugendförderplan eine Reduzierung
des Gesamtansatzes von 180.000 € aus.
Herr Fischer berichtet aus
der Diskussion des Unterausschusses.
Herr Reinke erinnert an
seine Frage bei der Einbringung des Jugendförderplans im April diesen Jahres.
Man habe für 2010 den Übergang beschlossen, dass wie beim Jugendförderplan 2009
vorgegangen werden sollte. In der vorliegenden Vorlage sei ausgewiesen, dass
bereits in 2010 eine Summe von 136.574 € konsolidiert werden solle.
Weiterhin habe er im April das Projekt „Soziale Stadt „ in
Altenhagen und Wehringhausen angesprochen, das ausgelaufen sei. Mittlerweile
gebe es das Nachfolgeprojekt „Stärken vor Ort“. Seine Bitte sei
gewesen, die Zuschüsse in Höhe von insgesamt 150.000 € im
Jugendförderplan darzustellen.
Er merkt an, dass man beim Vergleich des Berichts „Offene Kinder-
und Jugendarbeit in Hagen“ und des Jugendförderplans feststelle, dass die
Zahlen der Berichte teilweise anders dargestellt seien. Für manche
Einrichtungen sei nur der Zuschuss der Stadt dargestellt und nicht die gesamten
Kosten. Neu sei auch, dass nunmehr die Objektkosten dargestellt würden. Die
Werke seien schwer zu vergleichen. Er bäte zukünftig um eine nachvollziehbare
Darstellung der Kosten.
Insgesamt werde er dem Werk heute zustimmen.
Bezüglich des Zuschusses an die DGB-Jugend fragt er, ob dieser noch
zeitgemäß sei.
Bezüglich der Jugendeinrichtung in Halden weist er auf das
außerordentliche ehrenamtliche Engagement von 40 Erwachsenen und Jugendlichen
hin. Seine Bitte sei, das zukünftig zu unterstützen.
Die Kürzung des Zuschusses an die Einrichtung Loxbaum fände er besonders
schmerzlich.
Herr Goldbach nimmt
zunächst Bezug auf die Einsparungen, die ausgewiesen seien für das Jahr 2010.
Es handele sich dabei ausschließlich um Einsparungen, die sich bei der Stadt
durch bereits vorhandene Stellvakanzen ergeben hätten.
Die Maßnahme in Vorhalle sei durch unterschiedliche Töpfe in den letzten
10 Jahren finanziert worden. Das letzte Programm passe nicht in den
Jugendförderplan.
Die Objektkosten würden tatsächlich an dieser Stelle zum ersten Mal
ausgewiesen. Man spare einen nicht unerheblichen Teil der Gesamteinsparung über
diesen Weg ein.
Man habe mit Priorität versucht, an Gebäuden und Unterhaltung von
Gebäuden zu sparen als an den Angeboten, die man Ort präsentiere.
Was die EInrichtung Loxbaum angehe sei das sicher nicht angenehm, aber er
sei davon überzeugt, dass trotz der Einsparung ein tragfähiges Angebot
präsentiert werden könne.
Der Zuschuss an die DGB-Jugend solle so bestehen bleiben. Auch hier sehe
er es als Gebot der Trägerpluralität für
die größeren Träger, die auch den Jugendring in Hagen mit
ihrer Hauptamtlichkeit trügen. Er werbe dafür, auch die
Jugendverbandsarbeit mit ihren Strukturen nicht aufzugeben, sondern auch von ihrem
Potential her weiter zu fördern.
Was vorläufig sei, sei die Fragestellung der Verteilung von
Aktivitätenmitteln wie Jugendfreizeiten etc. Dort erarbeite man mit dem
Jugendring zusammen eine andere Förderstruktur, die stärker die Angebote vor
Ort fördern solle.
Herr Reinke teilt mit,
dass er bezüglich des Zuschusses an die DGB-Jugend bei der Beratung des
Berichts „Offene Kinder- und Jugendarbeit“ zurückkommen werde.
Frau Klos-Eckermann
erklärt, dass die
Herr Strüwer stellt den
geänderten Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Jugendförderplan wird für die Jahre 2010 - 2014 beschlossen.
Im Rahmen der Gestaltung des Jugendförderplans werden im Rahmen des
bereitgestellten Finanzbudgets bedarfsgerechte Anpassungen von Angeboten und
Trägerschaften durch Beschluss des JHA angestrebt.
Die „kleinen Einrichtungen“ in Dahl, Berchum und Henkhausen
werden mit 28.000 € p.a. gefördert, die mobile Jugendarbeit erhält einen
jahresbezogenen Zuschuss lt. Zeitplan von 77.500 €.
Die Kooperation Spiel- und Sportpark Emst mit dem Jugendring zur
Sicherung der dortigen Personalausstattung soll kostenneutral zum 01.07.2010
realisiert werden.
Die Verlagerung der Jugendarbeit im Volmetal von Rummenohl nach Dahl wird
bereits zum 01.01.2011 realisiert. Es wird angestrebt, mit dem Träger ein
reduziertes dezentrales Angebot auch in Rummenohl anzubieten.
Die Verwaltung wird beauftragt, die Spielmobilarbeit im Bereich Helfe
insbesondere für die Altersgruppe der 6 – 12jährigen anzubieten.
Die Verwaltung wird beauftragt, die vorgeschlagenen Veränderungsmaßnahmen
umzusetzen.
Der Beschluss wird entsprechend des hinterlegten Zeitplans bis zum
01.07.2013 umgesetzt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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677,6 kB
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