26.05.2010 - 6.1 Ergänzungsvorlage Jugendförderplan 2010 - 2014
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 26.05.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Osbahr informiert ergänzend zur Vorlage, dass dem Fachbereich Mittel
aus dem Konjunkturpaket II für den Ausbau des Jugendzentrums Eilpe zugesprochen
worden sind.
Nach den Sommerferien werden die Ausbauarbeiten im Dachgeschoss beginnen.
Dies, so von der Gebäudewirtschaft Hagen mitgeteilt, könne nur schrittweise
passieren. Sobald die Arbeiten fertig gestellt sind, werde das Angebot im
Jugendzentrum entsprechend erweitert.
Das Jugendzentrum in Rummenohl soll laut Festschreibung im
Jugendförderplan spätestens 2013 aufgegeben werden. Unter Berücksichtigung des
demographischen Wandels habe dies ferner damit zu tun, dass der derzeitig dort
tätige Kollege in Altersteilzeit gehe. So müsse man damit rechnen, ausgehend
von der Haushaltssituation der Stadt Hagen, dass diese Stelle nicht
wiederbesetzt werde. Die evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen habe
Interesse signalisiert, dort eine Offerte zu bieten.
An der nachfolgenden Diskussion beteiligen sich Frau
Priester-Büdenbender, Frau Köppen, Frau Hentschel, Frau Ellner, die Herren
Beyer, Schulz, Neuhaus, Beuth, Dahme, Pfeiffer, Schmidt und von der Verwaltung
Frau Osbahr.
So werde der Stadtteil Rummenohl nach und nach ausgebootet. Einerseits
bemühe man sich im oberen Bereich um weitere Bebauung. Andererseits halte man
dort nichts vor, was dieses Gebiet für junge Familien attraktiv mache.
Ferner könne es nicht sein, den angesprochenen Ausbau mit Mitteln des
Konjunkturpakets zu finanzieren, dort notwendige Stellen aber nicht
wiederzubesetzen. So könne doch eine Person mehr Räumlichkeiten sowie ein
erweitertes Angebot nicht schultern.
Da die Umsetzung der Kollegin in den Allgemeinen Sozialen Dienst erst
seit kurzer Zeit bekannt ist, könne
bisher keine Aussage zum Ersatz dieser gemacht werden.
Andererseits wird auf die Zahlen eingegangen. So sei das Jugendzentrum
Rummenohl nur schwach frequentiert, was eine Fortführung einfach nicht
rechtfertige. Überdies soll es in Dahl weiterhin, wie mitgeteilt, ein Angebot
geben. Wenn das Angebot gut sei, so werden auch die Rummenohler Jugendlichen
dieses Angebot nutzen. Auch stimme die Relation in Eilpe nicht bezüglich der
Investition in Höhe von 300.000 Euro von denen etwa 18 Jugendliche profitieren.
Frau Osbahr berichtet dazu, dass nach dem Ausbau die Räumlichkeiten auch
für andere Arbeitsbereiche im Fachbereich genutzt werden sollen. So musste man
sich, um Maßnahmen im Rahmen der Aufgabe Städtepartnerschaften durchführen zu
können, immer teuer einmieten.
Frau Hentschel erklärt sich mit den Schließungen der Jugendzentren und
mit dem dazugehörigen Stellenabbau nicht einverstanden. Dies sei den Kindern
und Jugendlichen gegenüber keinesfalls verantwortbar.
Herr Neuhaus möchte zur Seite 55, sowohl zum Sozialraum
Dahl/Priorei/Rummenohl als auch für den Sozialraum Eilpe/Delstern/Selbecke wissen,
welche Einzelposten in den jeweiligen Gesamtkosten alt enthalten seien.
So könne es nicht sein, das einerseits Rummenohl aufgelöst werde, ohne zu
wissen welche Kosten entstehen, andererseits werde Eilpe aufgestockt darüber
hinaus noch Personal abgezogen, ohne zu wissen, welche Effektivität bei dieser
Investition herauskomme.
So habe die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl den Beschluss gefasst, das
Jugendzentrum Eilpe nur dann auszubauen, wenn feststehe, welche Maßnahmen
getroffen werden müssen, um die Brandschutzsicherung dort festzustellen.
Herr Neuhaus spricht sich gegen den Ausbau des Jugendzentrums Eilpe aus.
Diese Investition sei einfach nicht gerechtfertigt.
Frau Osbahr teilt dazu mit, dass die Brandschutzsicherung bereits inklusive
sein müsse.
Problem sei, so Frau Köppen, dass das Land für laufende Betriebskosten
Mittel bereitstelle und damit gleichzeitig die Kommune verpflichte,
entsprechendes Personal vorzuhalten und auch zu bezahlen. Dies könne sich
insbesondere eine Nothaushaltkommune nicht leisten.
Als Investition in die Jugend müsse die Politik sich für die Erhaltung
der Jugendzentren aussprechen.
Frau Priester-Büdenbender möchte wissen, ob der Fachbereich gewährleisten
könne, dass das Angebot der evangelischen Jugend auch dann noch Bestand habe,
wenn freiwillige Aufgaben zukünftig nicht mehr bezuschusst werden.
Die Aussage auf der Seite 57, „sämtliche schulischen Angebote in
Dahl zu konzentrieren“, beschreibe bereits den Vorsatz, den Standort
Rummenohl ausbooten zu wollen.
Einerseits spricht man sich deutlich für den Erhalt der Jugendzentren
aus, andererseits ist man der Auffassung, dass Einsparungen einfach notwendig
sind und deshalb auch unbequeme Entscheidungen getroffen werden müssen.
Weiterer Diskussionsbedarf besteht nicht. Man einigt sich auf folgende
Beschlussvorschläge:
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl berät die Vorlage in 1. Lesung.
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Abstimmungsergebnis: |
|
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X |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
10 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
0 |
Der entsprechende Unterausschuss sowie die weiteren zuständigen Gremien
werden gebeten, die für den Ausbau des Dachgeschosses des Jugendzentrum Eilpe
vorgesehenen Mittel aus dem Konjunkturpaket II nicht zu beschließen.
Gleichwohl soll das Angebot des Jugendzentrums in Eilpe in gleicher
Qualität und im bisherigen personellen Umfang erhalten bleiben.
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Abstimmungsergebnis: |
|
|
X |
Einstimmig beschlossen |
|
Dafür: |
|
|
Dagegen: |
|
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Enthaltungen: |
Das Jugendzentrum Volmetal in Rummenohl soll dauerhaft erhalten bleiben.
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Abstimmungsergebnis: |
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|
X |
Mit Mehrheit beschlossen |
|
Dafür: |
8 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
2 |
Die Sitzung wird für eine Pause von 18:25 bis 18:30 Uhr unterbrochen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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677,6 kB
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