05.05.2010 - 6 Sanierung des Sportplatzes am Vossacker
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 05.05.2010
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Im Oktober letzen Jahres wurden die Weichen für diese Maßnahme gestellt,
so Herr Heckrodt. Nun kann die Ausbauplanung vorgestellt werden.
Anhand des aushängenden Planes erläutert Herr Heckrodt noch einmal
die vorgesehenen Arbeiten. Der Belag des Platzes wird ähnlich sein wie schon im
Kirchenbergstadion und auf dem Höing; der Leichtathletikbereich ist in
einem
Kunststoffbelag vorgesehen. Von der seinerzeit geplanten Kugelstoßanlage in
diesem Bereich musste man absehen, da der Abdruck der Kugeln auf dem Belag
nicht sichtbar ist.
Der Bereich für Kugelstoßen wird nun seitlich der Sprunganlage mit einer
entsprechenden Decke angelegt.
Entgegen der ursprünglichen Planung wird die Zaunanlage an der
Autobahnseite nun hinter der Böschung entlangführen, so Herr Heckrodt
weiter.
Herr Schisanowski ist über den Planungsstand sehr erfreut.
Herr Dr. Fischer ist erfreut, dass die damals gefassten Beschlüsse nun umgesetzt werden
können. Für Vorhalle ist der Bau dieses Platzes ein sportlicher Mehrwert. Aufgrund
des noch anstehenden „Beschluss-Weges“ der Vorlage vermutet Herr
Dr. Fischer, dass die Arbeiten vor Ort nicht mehr in diesem Jahr begonnen
werden können.
Es ergibt sich somit die Möglichkeit, das Problem in Garenfeld zu lösen,
so Herr Dr. Fischer weiter. Der Kunstrasenplatz soll hier zwar gebaut
werden, jedoch fehlen für die Erneuerung des Umkleidegebäudes die Mittel. Herr
Dr. Fischer bittet daher im Namen der CDU-Fraktion darum, die für 2010
eingeplanten aber nicht genutzten Mittel für Vorhalle für das Gebäude in Garenfeld
zu nutzen.
Herr Schisanowski schließt sich dieser Bitte zur Lösung des Problems
in Garenfeld an, auch mit Verweis auf das im Rahmen der derzeitigen
Haushaltsplanberatungen erörterte gleichlautende Meinungsbild in der SPD-Fraktion.
Er bittet die Verwaltung diesbezüglich um Stellungnahme.
Den Vereinen wurde mitgeteilt, dass der Baubeginn voraussichtlich im
Frühjahr 2011 sein wird, so Herr Wischnewski. Die Zeit werde man entsprechend
für die Ausschreibungsarbeiten nutzen.
Die Verschiebung der Mittel wurde bereits mit dem Kämmerer diskutiert,
muss aber vom Regierungspräsident im Rahmen der Besprechungen über die
Investitionsliste noch abgesegnet werden, so Herr Wischnewski weiter.
Sobald die Genehmigung aus Arnsberg vorliegt, wird mit den Arbeiten am
Umkleidegebäude begonnen und die Mittel werden entsprechend verschoben.
Herr Dr. Schmidt betont, dass der Platz Voßacker unbedingt in diesem Jahr auf der Investitionsliste
verbleiben muss.
Frau Neuhaus möchte wissen, wo auf dem Platz Voßacker zukünftig Hammerwerfen
vorgesehen ist. Hierzu erläutert Herr Heckrodt, dass Wurfdisziplinen auf
Kunstrasen nicht durchgeführt werden können.
Auf Rückfrage von Herrn Hentschel erläutert Herr Wischnewski,
dass man trotz der Änderungen in der Planung im ursprünglichen Finanzrahmen
geblieben ist.
Auf Rückfrage von Herr Dr. Fischer erläutern Herr Heckrodt
und Herr Wischnewski, dass die derzeitigen Flutlichtmasten auf
Standsicherheit geprüft werden. Wenn das Ausschreibungsergebnis es zulässt,
werden neue Masten auf dem technisch-neustem Stand eingebaut. Derzeit ist die
Anlage jedoch auch mit den alten Strahlern abgenommen und genehmigt, so Herr
Heckrodt.
Es ist ein wichtiger Schritt bei der Modernisierung der Sport-Infrastruktur
getan, so Herr Schisanowski.
Beschluss:
Der vorgestellten Ausbauplanung wird zugestimmt.
Für die Ausbaukosten in Höhe von 960.000,- € werden aus der
Sportpauschale 931.200,- € bereitgestellt.
Die Spenden der Vorhaller Sportvereine in Höhe von 28.800,- € sind
für den Ausbau des Sportplatzes zu verwenden.
Dabei sind die Regelungen des § 82 GO NRW hinsichtlich der vorläufigen
Haushaltsführung zu beachten.
Mit der Realisierung der Maßnahme kann ferner erst nach Genehmigung der
bei der Bezirksregierung Arnsberg vorzulegenden Dringlichkeitsliste für das
Haushaltsjahr 2010 begonnen werden.
