19.02.2026 - 3.1 Auswahl der Haltestellen für den barrierefreien...

Beschluss:
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Wortprotokoll

Herr Voigt fragt, warum nur 9 Haltestellen ausgebaut werden sollen. Gemäß Beschluss war der Ausbau von 30 bzw. 36 Haltestellen vorgesehen. Der VRR baut 120 Haltestellen um.

 

Herr Bifulco verweist auf die hohe Anzahl an Haltestellen, wo der VRR den Umbau plant. Die Stadt vergibt ansonsten die Planung von Haltestellen an Fremdfirmen, um für andere Planungen und Projekte personelle Kapazitäten vorzuhalten. Leider gab es in der Vergangenheit kaum eine Firma, die die Planung hat übernehmen wollen, darum wird das Ausbauprojekt des VRR sehr begrüßt. Die Leistungsphasen 1- 4 werden gefördert. Herr Bifulco sagt eine detaillierte Mitteilung zu diesem Sachverhalt zu.

 

Herr Keune ergänzt, dass die Bauabschnitte 6, 7 und 8 derzeit vom WBH ausgeführt werden. Es besteht noch etwas Bedarf bezüglich Baukapazität. Der 9. Bauabschnitt geht aktuell in die erste Planungsrunde. Ziel ist weitere Haltestellen aufzunehmen und der VRR wird diese hoffentlich dann auch zeitnah planen.

 

Herr Voigt ist mit der Antwort nicht zufrieden und verweist zum einen darauf, wie lange sich Verfahren des VRR ziehen können und zum anderen war nicht absehbar, dass der VRR überhaupt Haltestellen planen würde. Seit dem 01.01.2022 besteht die gesetzliche Verpflichtung, dass sämtliche Bushaltesteige barrierefrei sein müssen. Die Stadt Hagen liegt diesbezüglich mit einer Quote von 17% auf vorletzter Stelle im VRR- Gebiet.

 

Herr Grzeschista möchte wissen, ob schon feststeht, welche Haltestellen vom VRR beplant werden. 

 

Herr Bifulco verweist auf die Vorlage 0676/2025, anhand derer bereits eine Grundsatzentscheidung herbeigeführt wurde. Eine explizite Aufstellung der betreffenden Haltestellen gibt es nicht. Herr Bifulco führt aus, dass einer raschen Umsetzung geschuldet „einfache“ Fahrbahnrandhaltestellen ausgewählt wurden. Da die angestrebten Planungen dem Planungsbüro vermittelt werden müssen, sollen diese möglichst unkompliziert sein. Umfangreichere bzw. kompliziertere Planungen übernimmt die Verwaltung weiterhin selber. Er hält fest, dass sich bei der Planung die Kapazität durch das Projekt zwar erhöht, die erforderliche proportionale Steigerung beim Ausbau dagegen leider nicht.

 

Herr Keune sagt zu, dass alles für eine schnelle Umsetzung des 9. Bauabschnittes getan wird.

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Beschluss:

Zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

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