04.05.2010 - 10 Statusbericht 2009 zum Konzept Ruhr

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dücker verweist auf den Hinweis in dieser Vorlage, dass die Kommunen mit Haushaltsicherungskonzept an dieser Entwicklung nur ganz eingeschränkt teilhaben könnten, da auf Grund der fehlenden Eigenmittel keine neuen Förderprojekte möglich seien. Dies zeige bezogen auf die Stadt Hagen das ganze Dilemma.

 

Auf den Hinweis von Herrn Dr. Ramrath, dass die Stadt Hagen statistisch gesehen im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten bei den zukünftigen Gewerbeflächen sehr schlecht aussehe, erklärt Herr Grothe, dass sich die Diskussion mit dem RVR im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes im Zusammenhang mit den gewerblichen Flächenpotentialen für Hagen durchaus positiv entwickle. Zu gegebener Zeit würde hierüber berichtet.

 

Herr Dücker gibt zu bedenken, dass die Gewichtung im Gebietsentwicklungsplan bezogen auf die gewerblichen Bauflächen in Hagen insgesamt gegenüber den anderen Kommunen negativ gesehen würde. Wenn es im Bereich des RVR nun eine günstigere Entwicklung gäbe, würde er dies sehr begrüßen. Leider könne diese Bewegungsfreiheit derzeit nicht gesehen werden.

 

Herr Thieser bittet darum, Informationen über bestehende Gewerbeflächen im Ruhrgebiet  bzw. dem entsprechende Studien zur Verfügung zu stellen. Z. B. sei man hier im letzten Jahr im Bereich des östlichen Ruhrgebiets zu dem Ergebnis gekommen, das es einen erheblichen Mangel an gewerblichen Flächen gebe, mit der Differenzierung, dass es insbesondere an größeren zusammenhängenden Gewerbeflächen fehle.

 

Herr Schädel führt aus, dass es Hagener Problem sei, Gewerbeflächen zu besitzen, deren Aufbereitung jedoch so aufwendig und teuer sei, dass die Investoren abwinkten. Er verweise hier auf die Brandt-, Varta- und Nahmertal-Flächen. Er sehe die Städte im Vorteil, bei denen auf der „Grünen Wiese“ noch etwas gemacht werden könne.

 

Herr Grothe sagt eine Lieferung der o. g. Informationen zu. Des Weiteren verweise er auf eine kommende Diskussion im Rahmen eines Masterplans für den Bereich südliches Ruhrgebiet mit Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis als Vorläufer für einen Gebietsentwicklungsplan, der dann durch den RVR aufgestellt würde.  Es müsse kritisch darauf geachtet werden, wie Hagen im Rahmen dieses Masterplanes gesehen würde und als Oberzentrum aufpassen, dass ausreichende Flächenpotentiale zur Verfügung ständen. Hagen sei sicherlich nicht die Stadt, die große Flächen zur Verfügung stellen könnte. Jedoch müsse versucht werden, höherwertiges  Gewerbe zu finden, welches mehr Produktivität habe, an einzelnen kleineren Standorten. Dies sollte Hagens Qualifikation sein und hieran müsse gearbeitet werden.

 

Herr Dr. Ramrath stellt fest, dass gegen die Kenntnisnahme des Berichtes keine Bedenken bestehen.

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

Der Rat der Stadt Hagen nimmt den Statusbericht zur Umsetzung des Konzepts Ruhr in der Stadt Hagen und der Metropole Ruhr zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage