28.04.2010 - 6.3 Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Einleitend erklärt Frau Tommack Details des „Bündnisses für biologische Vielfalt“ und weist darauf hin, dass die Kommunen sich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten an dem Projekt beteiligen können. Die Stadt Hagen habe sich bereits in den vergangen Jahren in verschiedenen Bereichen mit der Thematik, wie z. B. Grün- und Freiflächen im Stadtgebiet oder mit dem Arten- und Biotopschutz, befasst. 

 

Herr Mosch bewertet die Deklaration zur „Biologischen Vielfalt in Kommunen“ als positiv und kann dem Beitritt zum Bündnis zustimmen.  Er möchte jedoch geklärt wissen, ob beabsichtigt sei, für das Bündnis eine Geschäftsstelle zu errichten. Herr Mosch macht auf die dadurch möglicherweise entstehenden Kosten aufmerksam.

 

Herr Daniels merkt an, dass es  eine der Frage der Sichtweise sei, wie die Umwelt in Zukunft für  die nächste Generation zu bewerten sei. Er geht dabei auch auf die Artenvielfalt sowie das Artensterben ein. Durch diese Deklaration werde ein Stillstand und der Erhalt der jetzigen Situation für die nächste Generation vorgeschrieben. Er geht bei seiner Argumentation ausführlich auf den Inhalt der Deklaration ein und betont, dass man  keine Vorschriften erlassen könne, die unsere Nachfahren evtl. umsetzen oder sogar ausbaden müssten.  Die dadurch entstehenden Kosten müssten ebenfalls von der nachfolgenden Generation getragen werden wodurch deren Entfaltungsfreiheit und auch ihr Wohlstand eingeschränkt würde.

 

Herr Klinkert würde es begrüßen, wenn die Stadt Hagen dem Bündnis beitreten würde. Er macht jedoch deutlich, dass die Planung und Durchführung gewissenhaft umgesetzt werden müsse. Dies werde auch in Zukunft politisch beobachtet und begleitet.

 

Herr Panzer kann sich nicht in allen Punkten der Äußerungen von Herrn Daniels anschließen. Er betont, dass bei einem weiterhin so rasanten Flächenbedarf, wie dies in den letzten 30 Jahren der Fall gewesen sei, in absehbarer Zeit landwirtschaftlichen Nutzflächen in Hagen mehr zur Verfügung stehen. 

 

An der weiteren angeregten kontroversen Diskussion zu den unterschiedlichen Standpunkten der Deklaration und deren Auswirkungen beteiligen sich die Herren Daniels, Heiermann, Kohaupt, Panzer und Hennemann.

 

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Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Nord empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen dem „Bündnis für biologische Vielfalt“ beizutreten.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   1

Enthaltungen:

   0

 

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Anlagen zur Vorlage

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