30.10.2024 - 2.2 Änderungsantrag "Qualifizierung RuhrtalRadweg 1...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.2
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 30.10.2024
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jan Heilmann
Wortprotokoll
Herr König fragt nach, ob man mit der Mitteilung auf den Vorschlag der SPD-Fraktion (Vorlage 1024/2024) Bezug nehme.
Herr Dr. Diepes führt aus, der geforderte Sachstandsbericht beziehe sich auf einen Teil des Ruhrtalradweges. Mit der vorgelegten Mitteilung stelle man den gesamten Sachstand aller Bereiche dar, um Transparenz zu schaffen. Die Vorlage werde ebenfalls im SBW sowie im Rat eingebracht, um insbesondere vollumfänglich über die zu stellenden Förderanträge zu informieren.
Herr König entgegnet, die Fragen stellten auf den bestehenden Baumbestand in der Umgebung des Freibades sowie am Fußweg in Richtung Wasserlaufkraftwerk ab. Er möchte wissen, ob dieser verändert werde oder parallel dazu gearbeitet werde.
Herr Dr. Diepes führt aus, im Wesentlichen werde im Bestand gearbeitet. Im Bereich der Seestraße, welche derzeit durch einen bepflanzten Saum in Fußgängerweg und Fahrbahn unterteilt wird, seien Aufenthalts- und Ruhezonen geplant. Im Zuge dessen Errichtung gebe es marginale Eingriffe in den Strauchbestand an dieser Stelle sowie im Uferbereich. Die Aufenthaltsmöglichkeiten seien allerdings derart gewählt, dass sie die Potentiale der vorhandenen Vegetation in Form von Schatten nutzten. Es würden keine größeren Bäume oder ähnliches in Mitleidenschaft gezogen.
Herr König äußert seine Verwunderung darüber, warum der Radweg über die Seestraße geführt werden könne, im Bereich der Roteiche eine Verlegung dessen auf eine Verkehrsstraße jedoch nicht möglich sei.
Herr Dr. Diepes erklärt, dass die Förderfähigkeit einer Trennung in KFZ- sowie Fahrradzone an dieser Stelle nicht gegeben sei. Vielmehr trenne man Fuß- und Radweg und führe diese an späterer Stelle wieder zusammen.
Frau Funke ergänzt, dass die Seestraße im Bereich zwischen dem Freibad Hengstey und dem Laufwasserkraftwerk als Einbahnstraße eingerichtet werde. Dadurch werde die PKW-Fahrbahn derart verschmälert, dass parallel dazu ein Zweiwege-Radweg errichtet werden könne. Im Bereich der Roteiche sei die Straße zu schmal, um dieses Vorgehen weiterzuführen.
Herr König weist darauf hin, dass am vergangenen Freitag Arbeiten bzw. Untersuchungen an der Roteiche vorgenommen worden seien. Er fragt nach, ob die Schäden, die dabei entstanden seien, beseitigt werden müssten.
Herr Dr. Diepes führt aus, es sei zusätzlich zum bereits vorhandenen Gutachten eine ergänzende Untersuchung in Auftrag gegeben worden. Durch externe Gutachter lasse sich eine objektive Einschätzung über die Vorbeschädigung und die Standfestigkeit des Baumes treffen.
Frau Selter gibt Auskunft über ihre Gespräche mit Akteuren des Fördermittelgebers. Laut Aussagen ihr gegenüber sei eine Hinterfahrung der Roteiche ebenfalls förderfähig. Sie möchte wissen, ob man nicht weitere Grundstücke kaufen und die Fahrbahn verbreitern könne.
Herr Ludwig weist darauf hin, dass die Wortbeiträge im Tagesordnungspunkt der Mitteilungen bereits großzügig behandelt würden. Er fordert das Gremium dazu auf, nach der abschließenden Stellungnahme seitens Herrn Dr. Diepes den Tagesordnungspunkt zu verlassen.
Herr Dr. Diepes merkt an, dass er die Diskussion begrüße und bei mehr Vorbereitungszeit eine Berichtsvorlage eingebracht hätte.
Hinsichtlich der Nachfrage Frau Selters führt er an, dass man diverse Gespräche über den Ankauf privater Flächen geführt habe. Vor dem Hintergrund des kommunalen Haushalts ließe sich diese Ausgabe nicht rechtfertigen, zudem seien an den Kauf rechtlich bedenkliche Bedingungen geknüpft.
