21.11.2024 - 7.2 Sachstandsbericht Klutert

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Gronwald bezieht sich auf die Aussage aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe vom 26.09.2024 in der mitgeteilt wurde, dass sich die Kosten für einen Rückschnitt auf ca. 9.000,00 € belaufen würden. Lt. der vorliegenden Vorlage liegen die Kosten für einen einmaligen Rückschnitt jedoch bei 5.000,00 €.

 

Herr Wisotzki antwortet, dass die Kosten in Höhe von 9.000,00 € sich auf das ganze Jahr (2x Rückschnitt) belaufen.  

 

Herr Romberg erklärt, dass die Kosten für den Grünschnitt zu hoch seien. Die Anwohner der Friedrichstraße werden von dem geplanten Vorhaben nicht sonderlich begeistert sein. Daher schlage er vor, den Mietvertrag erstmals auf ein halbes Jahr zu begrenzen.

 

Herr Wisotzki antwortet, dass der Mieter für den Rückschnitt verantwortlich sei und nicht die Stadt Hagen. Der Fachverwaltung sei bereits mitgeteilt worden, dass der vorhandene Fußweg zur Rehstraße erhalten bleiben soll und dass die Fahrzeuge mit den Pferdeanhängern auf dem Platz parken müssten.

 

Herr Thieser weist darauf hin, dass sich die Pferde nur punktuell und nicht den ganzen Tag auf dem Platz befinden würden.

 

Frau Schneidmüller-Gaiser merkt an, dass der Zeitung vor einiger Zeit entnommen werden konnte, dass sowohl der Sportplatz Quambusch als aber auch der Sportplatz Klutert aus Konsolidierungsgründen aufgegeben wurden, damit keine offenen Kosten entstünden und Einnahmen erzielt werden könnten. Die Bearbeitungszeit des Sportplatzes am Quambusch belaufe sich auf mittlerweile 10 Jahre. Der Sportplatz Klutert sei als solcher aufgegeben worden mit der Absicht, dass dort weitere Wohnbebauung entstehen könnte. Dies sei jedoch aufgrund der Bodenproblematik nicht möglich. Für zukünftige Beschlüsse bittet sie darum, dass die Fachverwaltung sich erst über eine mögliche Nachnutzung Gedanken mache, bevor eine Fläche als Sportplatz aufgegeben werde.

 

Herr Wisotzki erklärt, dass der Rat der Stadt Hagen im Rahmen des Sportentwicklungskonzeptes beschlossen habe, dort bis spätestens 2030 einen sog. „Sportplatz 2.0“ zu bauen.

 

Herr Gronwald bittet zu prüfen, ob der Platz weiterhin frei zugänglich sei und so durch Spaziergänger und Hundehalter weiter genutzt werden könne.

 

Herr Wisotzki merkt an, dass der Platz durch die Entwidmung als Sportplatz theoretisch von keinem mehr betreten werden dürfte, da keiner eine Genehmigung der Stadtverwaltung habe.

 

Herr Thieser bittet darum, dass die Bürgerinnen und Bürger entsprechend durch die Fachverwaltung informiert werden.

 

Frau Bremser erklärt, dass die Friedrichstraße von einigen Pferdeanhängern befahren werde und so Straßenschäden entstehen könnten. Eventuell könnte in den Mietvertrag aufgenommen werden, dass der Verein für entstandene Schäden hierdurch hafte. 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Haspe beauftragt den Bezirksbürgermeister bei der Fachverwaltung zu fragen, in wieweit der Klutertsportplatz künftig von den Anwohner*innen genutzt werden kann und wie die Anwohner*innen über die anstehende Vermietung informiert werden.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

-

-

CDU

3

-

-

Bündnis 90/ Die Grünen

1

-

-

Hagen Aktiv

2

-

-

AfD

1

-

-

 

X

  Mit Mehrheit beschlossen

 

 

Dafür:

11

Dagegen:

-

Enthaltungen:

-