20.03.2007 - 8 Anfragen gem. § 6 Abs. 8 der Geschäftsordnung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Di., 20.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Eschenbach erkundigt sich nach der Entscheidungskompetenz bezüglich
der verkaufsoffenen Sonntage im Stadtbezirk.
Herr Königsfeld erklärt, die
Satzungskompetenz liege beim Rat der Stadt Hagen. Die Bezirksvertretung müsse
beteiligt werden und habe ein echtes Mitwirkungsrecht. Bei dem angesprochenen
Fall handele es sich wohl um ein Versehen des Fachamtes. Die heutige
Sondersitzung sei nicht bekannt gewesen, weshalb man gemeint habe, die Vorlage
bei Beachtung der planmäßigen Sitzungen nicht mehr rechtzeitig vor dem Ereignis
vorstellen zu können. Hätte der Vorlagengeber registriert, dass heute eine
Sondersitzung stattfinde, wäre sicherlich eine Dringlichkeitsentscheidung
herbeigeführt worden.
Frau Schönke erkundigt sich nach der Fertigstellung der Fahrbahndecke im
Ergster Weg, bereits im Januar habe es dazu eine schriftliche Anfrage gegeben.
Innerhalb von 14 Tagen habe die Fahrbahndecke geschlossen werden sollen.
Herr Königsfeld berichtet, die SEH habe ihre Arbeiten abgeschlossen, die
Mark E allerdings noch nicht. Der Zeitpunkt der Fertigstellung sei bislang
nicht bekannt.
Herr Palsherm berichtet, er sei mehrmals auf die Ampelschaltung
Stennertstr./Im Weinhof angesprochen worden, die auf Knopfdruck zwar ein
akustisches Signal gebe, dann aber nicht in absehbarer zeit auf
„Grün“ schalte, weshalb viele Fußgänger daraufhin bei
„Rot“ die Straße überquerten. Dies wolle er gern überprüft haben.
Ebenso wolle er gern die Ampelschaltung an der Autobahnauffahrt Reh
überprüfen lassen, da diese seiner Ansicht nach unsinnig geschaltet sei. Der
Geradeausverkehr dürfe fahren, während der rechtsabbiegende Verkehr auf die
Autobahn warten müsse, das sei nicht zu verstehen.
Herr Königsfeld erwidert, letztere Beobachtung decke sich mit bereits
bekannten Beschwerden. Derzeit befinde man sich noch in der Bau- und
Erprobungsphase. Man habe bereits versucht, über die bei der
Straßenverkehrsbehörde zuständigen Verkehrstechniker auf den Landesbetrieb
Straße NW Druck auszuüben. Als Antwort habe man erhalten, sobald die
Verkehrsknoten fertig gestellt seien, werde der zentrale Rechner noch einmal
daraufhin überprüft, ob man die Signalisierung des gesamten Stranges bis zur
Florianstraße verändern müsse. Dies werde Ende April oder Anfang Mai geschehen.
Die Problematik der Fußgängerampel werde an die Straßenverkehrsbehörde
weitergegeben.
Herr Eisermann erinnert, dass vor ungefähr einem Jahr beschlossen worden
sei, dass einige Bushaltestellenhäuschen überprüft werden sollten und ggfs.
Beleuchtung erhalten sollten. Er erwarte von der Verwaltung eine entsprechende
Vorlage.
Herr Königsfeld antwortet, dies werde nachgehalten. Die letzte Mahnung
sei vor ca. einem Vierteljahr erfolgt, es sei geantwortet worden, man
beabsichtige statt Reparaturen oder Sanierungen vorzunehmen, neue Häuschen zu
setzen. Bis heute sei jedoch leider noch nichts geschehen. Man werde die HaStra
erneut auffordern, ihre Verpflichtung zu erfüllen.
Herr Leisten möchte einen Antrag einbringen, den Holthauser Dorfplatz
endgültig trockenzulegen und Basketballkörbe anbringen zu lassen. Für einen
Teil der Kosten sei ein Sponsor vorhanden.
Herr Hulvershorn meint, in der nächsten Sitzung könne ein ordentlicher
Antrag gestellt werden.
Herr Buschkühl spricht die Befestigung des Kirmesplatzes an, die zwar
verbessert worden sei, jedoch immer noch nicht zufriedenstellend sei. Er wolle
dort gern noch mehr Kies aufbringen lassen. Zweitens wolle er gern wissen, wann
die Verkabelung des Gymnasiums Hohenlimburg auf Glasfaserverkabelung umgestellt
werde.
Drittens wolle er sich nach dem Sachstand bezüglich der Hohenlimburger
Straße 100 erkundigen.
Herr Königsfeld antwortet, in der Angelegenheit Hohenlimburger Straße 100
gebe es keine Neuigkeiten zu berichten. Die zweite Frage wolle er an die
Schulverwaltung weitergeben, damit bis zum 18.04. ein entsprechender Bericht
vorliege.
Bezüglich des Kirmesplatzes mache er darauf aufmerksam, dass es sich hier
um eine Frage des Eigentums handele. Der größte Teil der Fläche befinde sich im
Eigentum der Firma Bilstein. Der Bezirksvorsteher werde vielleicht mit der
Firma Bilstein Kontakt aufnehmen können.
Herr Leisten hätte gern zum 18.04. einen Sachstandsbericht zur
Pavillonerrichtung am Hallenbad.
Herr Eschenbach gibt Herrn Buschkühl bezüglich des Kirmesplatzes Recht,
jedes Jahr werde man von den Schaustellern auf die schlechte
Bodenbeschaffenheit angesprochen.
