14.03.2007 - 4 Stand der Sportentwicklungsplanung in Hagen; Em...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 14.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Anhand einer Präsentation erläutert Herr Dr. Breuer die Expertise
„Stand der Sportentwicklung in Hagen – Empfehlungen und
Perspektiven“.
Im Laufe der anschließenden Diskussion und aufgrund von Rückfragen der
Ausschussmitglieder erläutert Herr
Dr. Breuer folgende Punkte:
- Die Beschilderung
von Wander-, Nordic Walking- und
Reitwegen könne verbessert und modernisiert werden. Sinnvoll sei auch eine
Vernetzung der Wege miteinander.
- Der Bereich
Schwimmen wurde in der Expertise nicht behandelt, da bereits eine
beschlossene Bäderkonzeption vorliegt.
- Viele Flächen
liegen brach und werden nicht optimal genutzt. Für viele Hagener sei es
wichtig, ihren Sport außerhalb eines Vereins ausüben zu können.
- Aufgrund des
demographischen Wandels werde die Zahl der älteren Bürger in Hagen
zunehmen. Für diese Zielgruppe sei die Notwendigkeit von normierten
Sportanlagen nicht so groß. Von größerer Relevanz seien hier die Bereiche
Wellness, Fitness, Reha- und Gesundheitssport. In diesem Bereich bestehe
in Hagen großer Nachholbedarf.
- Bei Errichtung von
Kunstrasenplätzen in den Stadtteilen könne es betr. der höheren
Nutzungsdauer zu Problemen hinsichtlich der Lärmbelästigung kommen. Ob
umliegende Plätze dann an Bedeutung verlieren, müsse die Entwicklung zeigen.
- Sinnvoll sei die
Zusammenstellung einer Lenkungsgruppe für die Erstellung eines
Sportraumregisters und die weitere Erarbeitung der Expertise.
Im Anschluss an die Diskussion erläutert Herr Dr. Schmidt, dass zuerst
Zeit- und Personalaufwand geprüft werden müssen. Man könne mit Beschlüssen vor
der Sommerpause rechnen.
Herr Dr. Schmidt teilt außerdem mit, dass der Westdeutsche Kanu-Verband beschlossen hat,
die Kanu-Strecke Hohenlimburg hinsichtlich des Erhalts von Sponsorengelder an
erste Stelle zu setzen (vor den Strecken in Duisburg und Lippstadt).
Die Expertise ist in
der Niederschrift im nichtöffentlichen Teil ersichtlich.
