22.08.2007 - 2 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Mi., 22.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Braun berichtet von
Gesprächsterminen bei der Bezirksregierung Arnsberg und beim Ministerium zur
zukünftigen Förderpolitik und zum Fortbestand der Biologischen Stationen.
Demnach werden vor dem Hintergrund der Haushaltssicherung insgesamt die Mittel
für den Naturschutz gekürzt, was institutionelle Auswirkungen hat. So wird z.
B. die Anzahl der Biostationen von vierzig auf dreißig im Land reduziert. Für
Hagen bedeutet dies, dass sich die Biologische Station Hagen organisatorisch
mit dem Ennepe-Ruhr Kreis zusammenschließen muss, jedoch nicht räumlich. Hierzu
werden im wesentlichen zwei Modelle, wie die Gründung eines gemeinsamen
Dachverbandes oder die Entgegennahme der Landesmittel durch den Ennepe-Ruhr
Kreis und die Weiterleitung der Gelder von dort an Hagen, diskutiert. Die Verausgabung
der Fördermittel wird zukünftig so erfolgen, dass ein klarer Schwerpunkt für
Maßnahmen in FFH-Gebieten aufgewendet werden soll. Der Vertragnaturschutz wird
nur noch in reduzierter Form möglich sein, auch die Biologischen Stationen
werden weniger Mittel zur Verfügung haben. Für die Landschaftsplanung wird
lediglich Geld über europäische Förderprogramme zur Verfügung stehen
Herr Meilwes berichtet,
die Bezirksregierung Arnsberg habe ihm zur Entscheidung des Landschaftsbeirates
gegen die Erteilung einer Befreiung zur Beseitigung einer Obstwiese am
„Ergster Weg“ mitgeteilt, dass aufgrund des geänderten
Landschaftsgesetzes inzwischen der Umweltausschuss letztentscheidend ist.
Ferner teilt er mit, dass er am 03.09. einen Gesprächstermin mit Herrn
Dr. Bleicher hat. Von den Ergebnissen wird er in der nächsten Sitzung
berichten.
