15.08.2007 - 4 Übergang Schule / Beruf:Welche Fördermaßnahmen ...

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Wortprotokoll

Frau Herms begrüßt Frau Trzecinski von der agentur mark und bedankt sich für

ihre Bereitschaft, zum Thema  Übergang Schule – Beruf in Hagen zu berichten.

 

Frau  Trzecinski stellt zunächst die agentur mark und ihre Angebote sowie

aktuelle Arbeitsfelder vor.

Die agentur mark arbeitet als Regionalagentur  in den Bereichen:

-  Projektberatung, Information und Förderung

- Schule, Ausbildung und Beruf

- Bildungsberatung

- Arbeitsmarkmonitoring

- Personalentwicklung in kleinen und mittelständischen Unternehmen

  (auch Weiterbildung Älterer)

- Beschäftigungsförderung mit Kombilohn

- Förderung der Erwerbsfähigkeit von Frauen

- Querschnittsthema Demografie, Sensibilisierung von Unternehmen und Öffentlichkeit

 

Projekte im Bereich Schule, Ausbildung und Beruf derzeit sind:

 

- Regionales ÜbergangsManagement (RÜM)

 

- ran mark

  Ausbildungsplatzstrukturentwicklung: Vermarktung, Verbundausbildung, Gewinnung       

  von InhaberInnen ausländischer Herkunft für Ausbildung)

 

- Startbahn Zunkunft

  (Vertiefte Berufswahlorientierung, Förderbedarfserfasung aller  Schüler und Schülerin- 

   nen Klasse 10 Hauptschule, Individuelle Förderung)

 

 

Als Leiterin des Projektes Regionales Übergangsmanagement stellt Frau Trzecinski

die Projektstruktur des Regionalen Übergangsmanagements Schule - Beruf vor.

 

Die agentur mark arbeitet in Kooperation mit Knips Hagen ( Koordinierung Neue Ideen und Projekte an Schulen). Finanziert wird das Projekt mit EU-Mitteln, zunächst bis 31.12.2007. Personell ist das Projekt mit zwei halben Stellen und 6 LehrerInnenstunden besetzt.

Projektregion ist die Märkische Region durch Votum Regionaler Ausbildungskonsens.

 

Ziele des Projekts sind die Erhöhung der Übergangsquote der Schüler und Schülerinnen

in den Beruf und die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen durch mehr Qualität

in der Berufsorientierung. Es werden neue Instrumente implementiert und neue An-

gebote zur Berufsorientierung geschaffen. Unternehmen werden stärker eingebunden.

Die Berufswahlorientierung wird systematisch und flächendeckend verankert.

 

 

 

 

 

Hilfreiche Instrumente hierfür sind die Initiierung von Lernpartnerschaften und die

Implementierung des „Berufswahlsiegels“. Dieses Siegel können Schulen für ihren

Einsatz und Erfolg im Bereich Übergang Schule-Beruf erlangen.

 

Unterstützend finden dabei Fortbildungen für LehrerInnen (Berufswahlkoordinatoren

und – koordinatorinnen) statt.

Begleitendes Instrument ist die Einführung des Berufswahlpasses.

 

Frau Trzecinski und ihre Kollegin koordinieren alle Aktivitäten im Bereich Übergang

Schule – Beruf und organisieren Transferkonferenzen um Know-How aus anderen

Regionen in die Märkische Region zu übertragen.

 

Aus der ersten RÜM-Transferkonferenz ist das Projekt Startbahn Zukunft entstanden.

Startbahn Zukunft orientiert sich an dem Hamburger Hauptschulmodell.

In diesem Modell wird für jeden SchülerIn des 10. Jahrganges von Anfang bis

Ende ein Profil erstellt. Es wird festgehalten, wo der/die  Einzelne steht und

wie er/sie gefördert werden muß

Dort hat sich die Übergangsquote von 7 % zu Beginn des Projektes auf nunmehr

21 % erhöht.

In Hagen hat z. B. die Hauptschule Remberg aktuell eine Übergangsquote von 17 %,

wobei die Klassen zwischen 35% und 4 % schwanken.

Lt. Aussage von KNIPS sind es in der Regel 1-3 SchülerInnen pro Klasse in Haupt-

schulen, die direkt nach Schulabschluss in eine duale Ausbildung übergehen.

 

Weitere Projekte in Hagen sind:

-Kompetenz durch Vernetzung (ESW Hagen)

-SIAT – SchülerInnen im Ausbildungstraining (AWO Hagen)

-„ Beratung und Maßnahmen im Übergang Schule-Beruf“ der RAA in Kooperation

  mit der Agentur für Arbeit

 

Frau Herms dankt Frau Trzecinski für die Ausführungen und fragt, ob Förderschulen

in das Projekt eingebunden sind und nach den Aussichten zur Weiterführung Ihres Projektes über 2007 hinaus.

 

Frau Trzecinski teilt mit, dass die Förderschulen durch die SIHK und die Arbeits-

agentur unterstützt werden.

Die agenturmark ist natürlich daran interessiert, in allen Bereichen weiterzumachen

und hofft auf die Bewilligung entsprechender Mittel.

 

Frau Opitz merkt an, dass eher Gelder für die Ausbildung (Ausbildungsplatz-Abgabe)

zur Verfügung gestellt werden sollten, anstatt Schüler in einer Art Warteschleife

in weitere schulische Weiterbildungen zu schicken.

Es sollte verfolgt werden, was aus den Abschlußjahrgängen geworden ist und eine

Berechnung erfolgen, was uns die Schüler kosten, die nicht in den Beruf übergehen.

 

Frau Machatschek merkt an, dass viele Schüler/Innen überhaupt keinen Abschluß

haben und die Trägerversammlung der ARGE aufgefordert werden muß, daraufhin

zu wirken, dass alle Schüler einen Abschluß erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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