16.10.2007 - 4 Neugestaltung des Sport- und Freizeitbades Isch...

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Wortprotokoll

Frau Dohms begrüßt Frau Wiesemann und Herrn Kleinsorge von Hagenbad. Sie erwähnt, dass sie bereits im März 2006 erste Gespräche über die Barrierefreiheit des geplanten Bades mit den Mitarbeitern von Hagenbad geführt habe.

Mit Hilfe eines Power Point Vortrages werden die Planungen für das neue Sport- und Freizeitbad am Ischeland dargestellt. Herr Kleinsorge berichtet, dass der Baubeginn für den 03.05.2008 vorgesehen sei, mit der Fertigstellung ist im November 2009 zu rechnen.

Das Schwimmbad wird in mehrere Bereiche aufgeteilt. So wird es einen Sportbereich geben mit einem entsprechend großem Schwimmbecken (50 x 25 Meter). Ein Lehrschwimmbecken ist ebenso vorgesehen wie ein Therapiebecken mit Sprungtürmen, es wird einen Saunabereich geben, ein Solebecken, einen Freizeitbereich mit Fitnessausstattung, eine Kinderwelt und Gastronomie. Es gibt Innen- sowie Außenbereiche.

Herr Kleinsorge geht sodann auf barrierefreie Aspekte ein. Vor dem Bad wird es sechs Behindertenparkplätze geben. Der Haupteingang ist ebenerdig zu erreichen und führt zum Foyer; Schüler und Sportler können einen Nebeneingang nutzen. Im Eingangsbereich des Bades und im Eingangsbereich der Sauna sind Automatiktüren vorgesehen. Der Kassenbereich wird rollstuhlgerecht geplant, so ist auch ein abgesenkter Thekenbereich vorgesehen. Die Umkleidekabinen für behinderte Menschen liegen sehr zentral, so dass keine weiten Wege zurückgelegt werden müssen. Die Türen zu diesen Umkleidekabinen werden auf 90 cm erweitert.

Aufgrund der Topografie entsteht das Sport- und Freizeitbad auf mehreren Ebenen, die auch über Aufzüge miteinander verbunden sind. Die Aufzüge werden behindertengerecht geplant. Die Wegeführung berücksichtigt die Empfehlungen der DIN 18030 (Entwurfsfassung) und es sind Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer vorgesehen. Im Bad wird es eine Rampe geben, die ebenfalls nach der DIN 18030 geplant wird. Einige Duschen werden behindertengerecht ausgestattet. In der Sauna sind ausreichend breite Türen vorgesehen (80 cm). Für die Sauna sollen zudem spezielle Rollstühle angeschafft werden, die sich nicht erhitzen. An den Schwimmbecken werden auch Lifter für behinderte Menschen zur Verfügung stehen.

 

Auf Nachfrage von Herrn Decker teilt Herr Kleinsorge mit, dass die Sprungtürme, die am Therapiebecken stehen, nur zeitweise geöffnet werden, in den übrigen Zeiten kann das Therapiebecken uneingeschränkt genutzt werden. Da das Becken unterschiedliche Tiefen aufweist, kann es gleichermaßen als Sprungbecken und auch als Therapiebecken genutzt werden. Für Wassergymnastik stehen daneben auch noch andere Schwimmbecken zur Verfügung.

Frau Dohms möchte gerne wissen, ob auch Sitzplätze für Zuschauer vorgesehen sind. Herr Kleinsorge erläutert, dass es nur im Sportbereich Zuschauerplätze in Form von festen Sitzbänken geben wird.

Frau Dohms weist darauf hin, dass das Therapiebecken eine etwas wärmere Wassertemperatur haben sollte. Sie stellt fest, dass mit den verantwortlichen Planern weitere Gespräche geführt werden müssen, an denen auch Frau Siebert teilnehmen sollte. Herr Kleinsorge teilt mit, dass Hagenbad gerne bereit sei, gemeinsam mit dem zuständigen Architekten weitere Gespräche zu führen.

Frau Dohms bedankt sich bei Herrn Kleinsorge und bei Frau Wiesemann.

 

 

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