15.11.2007 - 3 Klimaschutzkonzept HagenHier: Beteiligung am Eu...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Do., 15.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:35
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Hans-Joachim Wittkowski
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Wittkowski erläutert, dass in der Vorlage dargestellt wird, was in der Stadt Hagen in den Bereichen Energie und Klimaschutz bereits erreicht worden sei. Es würden die Handlungsfelder „Kommunale Entwicklungsplanung“, „Kommunale Anlagen“ und „Ver- und Entsorgung“ vorgestellt. Die Teilnahme an dem European Energy Award erfordere einen politischen Beschluss, verschiedene vertragliche Vereinbarungen und die Gründung eines Energieteams.
Die GWH habe bereits Controlling, Betriebsoptimierung, Sanierungskonzepte, Hausmeisterschulungen uvm. erarbeitet. Die Kommunen könnten bereits erarbeitete Punkte in dem Klimaschutzkonzept zusammenstellen und darstellen, wie viel Prozentpunkte erreichbar seien. Die Teilnahme sei für vier Jahre möglich und werde vom Land zu 70 % gefördert. Die Gesamtkosten beliefen sich für vier Jahre auf 34.000 Euro; der Eigenanteil würde von der Mark-E getragen.
Herr Weber fragt nach den Personalkosten für das Energieteam. Herr Wittkowski erläutert, dass das Energieteam viermal jährlich á 3 Stunden tagen würde zu einem Austausch von Daten, die bereits vorhanden seien.
Herr Kliewe teilt mit, dass die heutigen Energiekosten denen von 1984 entsprächen und dass die Stadt Hagen verglichen mit anderen Städten gut dastehe. Die GWH unterstütze die Teilnahme. Auf Nachfrage von Herrn Nötzel erläutert Herr Wittkowski, dass ein Gutachter mit eingebunden und die Kosten hierfür in den Gesamtkosten enthalten sei. Für teilnehmende Städte hätten verschiedene Maßnahmen weitere Einsparungen gebracht. Herr Nötzel stellt die Frage, ob es dann für öffentliche Gebäude vergleichbar mit dem Energiepass ein Papier gäbe. Herr Kliewe antwortet, dass der Aushang von Energieausweisen in öffentlichen Gebäuden gesetzlich vorgegeben sei. Frau Priester-Büdenbender spricht sich aus Kostengründen für eine Begrenzung auf zunächst vier Jahre aus. Herr Erlmann hält das Projekt von Öko-Profit für sehr erfolgversprechend. Herr Wittkowski teilt mit, dass eine Verlängerung der Teilnahme um weitere drei Jahre, die wiederum gefördert würde und kostenneutral wäre, möglich sei.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, sich am European
Energy Award vorbehaltlich der Förderzusage des Landes NRW und der Übernahme
des städtischen Eigenanteils durch zweckbestimmte Gelder des neuen
Klimaschutzprogramms der Mark-E AG zu beteiligen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt zum Februar
2008.
