31.10.2007 - 5 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 3 Gesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 31.10.2007
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Dieser Tagesordnungspunkt wird zusammen mit TOP „Fortschreibung
Luftreinhalteplan Innenstadt“ diskutiert.
Frau Kingreen begründet den Vorschlag zur Tagesordnung und fragt nach den
Planungen.
Herr Dr. Bleicher weist darauf hin, es sei eine Veranstaltung der
Bezirksregierung Arnsberg gewesen, auf die er keinen Einfluss habe, in
Vorgesprächen sei jedoch die Beteiligung der Fraktionssprecher angeregt worden.
Die Einladungspraxis wird von mehreren Ausschussmitgliedern kritisiert. Die
Ergebnisse des Gespräches werden heute vorgestellt. Auslöser, dass ein neuer
Luftreinhalteplan Hagen 2008 aufgestellt werden müsse, seien die Erkenntnisse
aus dem Bereich Wehringhauser Straße bzgl. der NO2-Belastung. Die
Bezirksregierung werde ein Planaufstellungsverfahren einleiten, das mit
Öffentlichkeitsbeteiligung und einem abschließenden Ratsbeschluss einhergehe.
In Arbeitsgruppen besetzt mit federführenden Behörden in der Stadt Hagen und
den Betroffenen werde der Luftreinhalteplan 2008 erarbeitet. Hinsichtlich der
Hagener Verkehrssituation seien bauliche Maßnahmen wie die Bahnhofshinterfahrung
und verkehrslenkende Maßnahmen wie das LKW-Routenkonzept und dynamische
Verkehrslenkungsmaßnahmen zu betrachten. Ein wesentlicher Faktor sei dabei die
Befolgungsrate. Die HVG beabsichtige, weitere Busse umzurüsten. Ergebnisse aus
den Forschungsvorhaben werden in den nächsten Sitzungen vorgestellt. Über die
Aufstellung des Luftreinhalteplanes werde weiterhin informiert, die
Einbeziehung der Gremien erfolge in Form eines Ratsbeschlusses. Der regionale
Luftreinhalteplan werde aufgrund der topographischen Lage jedoch ohne die
Berücksichtigung von Hagen erstellt. Herr Asbeck spricht sich für die
Bahnhofshinterfahrung aus. Frau Priester-Büdenbender möchte wissen, ob Herr Dr.
Bleicher eine Luftreinhaltezone forciere. Herr Flack vertritt die Ansicht,
größere Emittenten müssten mit Filtern versehen werden, dazu sei eine
Bundesregelung notwendig. Herr Dr. Bleicher verweist im Zusammenhang mit der
Umsetzung von Maßnahmen auch auf die Vorbildfunktion der Hagener Straßenbahn
und der HVG. Auch die Bewohner werden an dem Verfahren beteiligt. Es müsse ein
Maßnahmenbündel, keine Königsmaßnahme durchgeführt werden. Sofern die
Umweltzone vorgesehen werde, werde dies über einen Ratsbeschluss erfolgen. Die
Frage von Frau Kuschel-Eisermann nach der Ausrüstung des städt. Fuhrparks kann
nicht beantwortet werden, eine schriftliche Antwort wird zugesagt. Bei
Neuanschaffungen werde dies berücksichtigt, Herr Dr. Bleicher verweist jedoch
auch auf die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Nach Ansicht von Herrn Pieper
werde die Bahnhofshinterfahrung nicht die Problemlösung bringen, ein überregionales
Engagement sei wichtig. Frau Priester-Büdenbender fragt nach Maßnahmen über die
Bahnhofshinterfahrung hinaus. Herr Breddermann verweist auf die mehrjährige
Diskussion zum Thema Gasautos und die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit dieser
Autos. Herr Schledorn sieht eher die Vergleichbarkeit mit dem Bergischen
Bereich.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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99,7 kB
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