23.08.2007 - 8 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 23.08.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 24 Forstamt
- Bearbeitung:
- Andrea Aust
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Breddermann stellt die Frage nach einer Kompromisslösung und
erläutert die Satzung der Stadt Monheim. Die Bürger würden durch die bestehende
Satzung gegängelt. Herr Breddermann beantragt zu prüfen, 1) der Geltungsbereich
dieser Satzung erstreckt sich nicht auf private Hausgärten jeglicher Größe; 2)
die Verwaltung wird beauftragt, unter Beachtung des Beschlusses des
Umweltausschusses unter 1) die Satzung auf Stimmigkeit zu überprüfen. Frau
Priester-Büdenbender ist bereit, über die Satzung nachzudenken, kann die
Vorlage so nicht akzeptieren, da keine Personalkosten eingespart sondern
lediglich verschoben werden. Mit der
Aufgabe der Satzung werde ebenfalls der Einfluss auf stadtprägende Bäume
aufgegeben. Der Verwaltungsvorschlag könne so nicht beschlossen werden, ein
Arbeitskreis zur Überarbeitung solle einberufen werden. Herr Heicappell
erläutert die seit 1990 im Forstamt erfolgten Stelleneinsparungen und sieht nun
als einzige freiwillige Aufgabe die des Baumschutzes. Herr Pieper beurteilt die
Baumschutzsatzung eher als Baumverhinderungssatzung; stadtprägend sei nicht das
private sondern das öffentliche Grün. Herr Pieper stellt die Frage, wann die
Stelle wegfalle. Herr Warmeling erläutert, mit dem Wegfall der
Baumschutzsatzung werden auch viele alte Bäume fallen. Ihm fehlen die gegen zu
rechnenden Einnahmen aus Bußgeldern etc. Herr Warmeling beantragt 1. Lesung. Herr
Heicappell trägt vor, die Einnahmen aus Ausgleichszahlungen und Bußgeldern
betrugen 2005 rd. 8.700 €, 2006
rd. 12.200 €; Fahrzeugkosten von rd. 7.000 €/Jahr entstehen,
insgesamt ergebe sich eine Einsparsumme von 40.000 €. Herr Dr. Bleicher
führt aus, es sei nicht leicht gefallen, den Baumschutz als
Konsolidierungsvorschlag einzubringen, der Konsolidierungprozess werde weitere
schmerzhafte Einschnitte bringen. Herr Dr. Bleicher glaubt aus Erfahrungen
anderer Gemeinden nicht, dass mehr Bäume fallen werden. Für den betroffenen Mitarbeiter werde eine
andere Verwendung gefunden, dadurch könne eine externe Einstellung vermieden
werden. Herr Heicappell glaubt ebenfalls nicht an Massenfällungen.
Beispielsweise sei in der Stadt Wuppertal festgestellt worden, dass nur noch
uralte Bäume vorhanden seien, da die Nachfolgegeneration fehle, neue Bäume
seien nicht gepflanzt worden, so dass die Nachhaltigkeit gestört sei. Für Herrn Flack stellen die
Privathausbesitzer nicht das Problem dar sondern eher die Gewerbetreibenden und
auch die Verwaltungen. Frau Dannert
verliest einen Leserbrief zum Thema (sh. Anlage). Herr Grzeschista sieht die
juristischen Baumbesitzer als problematisch an. Mit der Satzung werde die
Sensibilität hoch gehalten, eine ersatzlose Streichung bringe uns um 30 Jahre
zurück. Grünschutz in den bebauten Bereichen sei neben vernünftiger Beratung
und Pflanzung notwendig. Es gelte eine funktionelle Lösung im Sinne des Baum-
und Grünschutzes zu finden. Herr Sondermeyer stellt die Frage, ob der Umweltausschuss
die freiwillige Leistung wolle oder nicht wolle und möchte wissen, welche konkrete
externe Einstellung dadurch nicht vorgenommen werde. Er werde nicht zustimmen.
Herr Dr. Bleicher erklärt noch nicht zu wissen, wo der Mitarbeiter hingehe, da
noch kein politischer Beschluss vorliege. Herr Prof. Dr. Ullrich schlägt vor,
in kleinem Kreis darüber nachzudenken, wo der ökologische Stellenwert im
Stadtbereich liege.
Nach einer Sitzungsunterbrechung von 17.35 Uhr bis 17.45 Uhr lässt Herr
Erlmann über den Antrag nach Behandlung in 1. Lesung abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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11,7 kB
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Anlagen
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