06.06.2007 - 8 mtl. Bericht Naßholzlager

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Braun berichtet über den aktuellen Stand bzgl. der Unterbringung von 100.000

Festmeter Holz auf dem inzwischen geräumten Platz. Nach Freigabe dieser Stellen durch den Kampfmittelräumdienst können die Grundwasserbeobachtungsbrunnen gebohrt werden. Nach Freigabe dieser Stellen durch den Kampfmittelräumdienst können die Grundwasserbeobachtungsbrunnen gebohrt werden. Aus fachlicher und inhaltlicher Sicht könnte das Holz somit angefahren werden.

Im Hindergrund ergeben sich jedoch Diskussionen mit dem Ruhrverband bzgl. des sog. Biggepfennigs. Insoweit ist im Dezember eine Entscheidung in der Verbandsversammlung zu erwarten. Dieser durchlaufende Posten wäre vom Land aufzubringen. Insoweit stellen sich auch weitere feingliederige Fragen im Rahmen der Abgabeverpflichtung. Zudem gibt es eine Randdiskussion bzgl. der Tiefe  der Analytik.

Herr Erlmann hinterfragt die Gründe für die Gebührenverpflichtung aufgrund der Wasserkosten gegenüber dem Ruhrverband.

Herr Gerbersmann stellt insofern die Meinung der Stadt Hagen dar: Es handelt sich hier um eine Einnahme des Ruhrverbandes aufgrund einer Wasserentnahme. Er wirft die Frage auf, ob der Ruhrverband  diese weitere Einnahme für seine Verbandsmitglieder schaffen kann. Ein Verzicht auf diesen Beitrag wäre angemessen, zumal die Stadt Hagen durch die Schaffung dieses Naßholzlagers nicht nur städtischen Interessen entgegen kommt, sondern überwiegend für  privates Holz, auch aus den benachbarten Gebieten (Interesse besteht bis weit ins Sauerland hinein)  eine Lagerungsmöglichkeit bietet. Ein entsprechender Vorstoß wurde beim Ruhrverband negativ entschieden, sodaß die  Versammlung im Dezember abzuwarten bleibt. Zudem ist zu hoffen, daß sich insoweit die Interessenten nicht von der Einlagerung ihres Holzes abhalten lassen.

Auch für die Firma Stora Enso besteht insofern ein Risiko; diese verhält sich, auch bei den Verhandlungen bzgl. der Kosten für die Waldbesitzer fair, wird aber gezwungen sein, ggfs. diese Kosten an die Waldbesitzer weiterzugeben.

An der weiteren Diskussion  bzgl. der beiden angesprochenen Aspekte beteiligen sich Herr Erlmann, Herr Pieper, Frau Dannert, Herr Dr. Braun, Herr Grzeschista, Herr Flack,  Herr Breddermann und Herr Gerbersmann.

Da –auch nach Rückkopplung mit Herrn Dr. Eversberg- Kritik  an dem bisherigen Verhalten des Ruhrverbandes legitim ist, wird diese vom Umweltausschuß ausgedrückt und es ergeht insoweit ein Appell an die Mitglieder der Stadt Hagen im Ruhrverbandsgremium, sich entsprechend für die Sache einzusetzen.   

Reduzieren

Beschluss:

Der mündliche Bericht wird zur Kenntnis genommen.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen