15.03.2007 - 13 Sachstandsbericht Königsee- mdl. Bericht -

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Erlmann bittet Frau Stiller-Ludwig über den gemeinsamen Termin bei der Bezirksregierung in Arnsberg zu berichten. Frau Stiller-Ludwig führt unter Bezugnahme des aufgehängten Planes aus, dass die Bezirksregierung Arnsberg sich bei ihren Überlegungen als Basis auf den -den Mitgliedern des Umweltausschusses bekannten- Entwurf vom letzten Jahr gestützt hat. Das Ergebnis wurde von Herrn Diegel persönlich am 26.02.2007 vorgestellt. Frau Stiller-Ludwig charakterisiert die gefundene Lösung als guten Kompromiss zwischen dem Erhalt des Erlenbruchwaldes und dem -von den Hohenlimburger Bürgern gewünschten- prägenden Wassereindruck.

Anhand des Planes erklärt sie zwei Veränderungen zu dem ursprünglich vorgelegten Plan in Bezug auf eine Blänke, einen Wasserfleck im unteren Bereich des Planes und einer Änderung innerhalb des Einlaufbereiches des Nahmer Baches. Es ist eine Entscheidung gegen den Grillplatz gefallen, um die Natur nicht zu beeinträchtigen. Es wird einen Erlebnispfad geben, der ausgerichtet ist auf Natur- und Kulturhistorie. Unterhalb des Sohlabsturzes werden zwei baufällige kleine Gebäude abgerissen. Frau Stiller-Ludwig betont abschließend, dass auch in Bezug auf den Rückbau des Dammes aufgrund dieser gefundenen Lösung durch die Bezirksregierung in Arnsberg keine weiteren planungsrechtlichen Verfahren und Genehmigungen anstehen, so dass das Vorhaben kurzfristig realisiert werden kann. Die endgültige Entscheidung erfolgt am 20.03.2007 in der Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg.

Herr Warmeling fragt nach, wie sich die weitere Entwicklung gestaltet, wenn aus der Bezirksregierung Hohenlimburg keine Zustimmung erfolgt.

Es wird kurz von Frau Stiller-Ludwig und von Herr Dr. Bleicher dargelegt, dass es dann keine weiteren Planungen für den Koenigsee geben kann. Die Zustimmung ist jedoch nach aktuellen Informationen zu erwarten, da dieses von der Bezirksregierung erarbeitete Konzept die einzig - auch nach rechtlichen Gesichtspunkten- mögliche Konzeption ist, die gemessen an den örtlichen Gegebenheiten einen guten Kompromiss darstellt.

Herr Pieper legt dar, dass eine entsprechende Überzeugungsarbeit aus dem Umweltausschuss erforderlich war.

Herr Flack fragt nach, ob das Geld von Seiten der Thyssen AG unter einer zeitlichen Begrenzung steht oder unbefristet abrufbar ist. Insofern wird erläutert, dass das Geld auf einem Notaranderkonto unbegrenzt zur Verfügung steht.

 

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Beschluss:

Der mündliche Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen