15.03.2007 - 6 Holz-Nasslagerplatz- mdl. Bericht -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 15.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zu der Problematik führt Herr Heicappell zusammen mit Frau Stiller-Ludwig aus, dass die Hoffnung besteht, dass kurzfristig ein Lagerplatz für das Holz-Nasslager gefunden wurde. Als Standort ist der alte Rangierbahnhof am Hengsteysee vorgesehen. Dieser ist auch von Bedeutung für die Firma Stora-Enso. Er bietet ausreichende Flächen. Herr Heicappell hofft auf eine Einlagerung des Holzes bis Ende Mai diesen Jahres. Zur Zeit erfolgen Gespräche mit der Unteren Wasser- und Bodenbehörde, den Stadtwerken/ Mark E, sowie auch dem Staatlichen Umweltamt.
Frau Priester-Büdenbender fragt insofern nach einer Gefährdung in Bezug auf die Trinkwassergewinnung, da auf dem Lagerplatz durch den Schotterboden evtl. Schadstoffe ins Trinkwasser gelangen können. Zudem wird die Problematik der Auswirkungen aufgrund von Altlasten angesprochen.
Frau Stiller-Ludwig und Herr Heicappell führen hierzu aus, dass nach Kontakt mit dem Staatlichen Umweltamt insofern eine Stabilisierung in den letzten 10 Jahren bezüglich der örtlichen Situation festgestellt wurde. Durch den Verdünnungsfaktor sind die besten Voraussetzungen für eine entsprechende Entwarnung in dieser Problematik gegeben. Es wird von einem morgigen Termin zwecks weiterer detaillierter Absprachen mit den beteiligten Ämtern berichtet.
Herr Heicappell erklärt auf Nachfrage, dass die Aufarbeitung der Fläche keine weiteren Kosten verursacht, insbesondere auch durch die Aufschotterung sind Folgekosten nicht zu befürchten. Als weiterer Vorteil wird die Möglichkeit eines evtl. zusätzlichen Gleisanschlusses, den die Bahn schaffen könnte, angesehen.
Auf Nachfrage von Herrn Pieper erklärt Herr Heicappell, dass die Beteiligung von Privaten ggf. kostenpflichtig sein wird.
Herr Hubertus Erlmann fragt nach der Belieferung über die Dortmunder Straße. Dieses wird von Herrn Heicappell entsprechend erklärt und bestätigt.
Zudem wird von einem Lagerzeitraum von zwei bis drei Jahren gesprochen. Das eingelagerte Holz soll an die Firma Stora-Enso geliefert werden, die das Lager auch betreiben soll. Das Wasser wird aus dem Hengsteysee gewonnen.
