11.12.2007 - 4 Emil-Schumacher-Museum
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 11.12.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Grebe führt aus, dass die Verwaltung für
diese Sitzung eine Vorlage zum Thema Betriebskosten zugesagt habe. Leider
entsprächen diese nach internen Gesprächen noch nicht den Vorstellungen, so
dass die entsprechende Vorlage für die nächste Sitzung dieses Ausschusses
vorgesehen sei. Weitere Gespräche u. a. mit der Stiftung liefen, um die Kosten
zu reduzieren.
Für Herrn Marscheider ist es ein Rätsel, wie man
etwas bauen könne und noch nicht wisse, wie hoch die Folgekosten seien.
Auch Herr Oberste-Berghaus bemängelt, dass in der
Vergangenheit von Seiten der Politik alles was mit dem Neubau zusammen hänge
wie Glasfassade, Energieeinsparungen usw. angesprochen worden sei. Immer wieder
sei betont worden, dass die Verwaltung alles im Griff habe. Gerade auf Grund
der Erfahrungen mit anderen großen Bauvorhaben wie z. B. der Feuerwache Ost
hätte man hier sensibler vorgehen müssen.
Herr Asbeck gibt zu bedenken, dass es in erster Linie um Betriebskosten
gehe und nicht um Investitionskosten.
Frau Grebe berichtet, dass es im Jahr 2002 eine
Schätzung der Betriebskosten gegeben habe. Mindestens für 2005 hätten keine
weiteren Erkenntnisse vorgelegen, dass sich hieran etwas geändert habe. Sobald
konkretere Zahlen vorlägen, sollte hierüber berichtet werden. Die Verwaltung
habe sich Gedanken gemacht was die Reinigung der Glasfassade koste, der
gesamten Flächen, Wartungskosten. Alle Fragen seien mit der GWH diskutiert
worden. Die Zahlen hätten jedoch noch nicht den Vorstellungen entsprochen, um
sie der Politik vorzustellen. Sie verstehe nicht die in der Presse genannte
Zahl von 76 % Erhöhung der Betriebskosten. Wenn auch die rechtlichen Rahmenbedingungen
geklärt seien, könnten auch konkretere Zahlen für die Betriebskosten genannt
werden.
Auch für Herrn Meier haben Investitionen gewisse
Auswirkungen auf die Betriebskosten. Er verweist hier auf die Glasfassade.
Auf Nachfrage von Frau Suda nach dem weiteren
Zeitablauf erklärt Frau Grebe, dass
derzeit konkrete Aussagen schwierig seien, ob der Eröffnungstermin 29. August
2008 einzuhalten sei. Dies hinge von u.
a. auch von den Wintertemperaturen ab, weil bestimmte Fassadenarbeiten eben
temperaturabhängig seien. Eine genauere Einschätzung könne evtl. Ende Februar
2008 gegeben werden.
Herr Asbeck plädiert dafür, zunächst die genauen
Ermittlungen der Betriebskosten abzuwarten, um dann unter Wahrung aller
Sparsamkeitsgesichtspunkte hierüber diskutieren zu können.
