20.03.2007 - 3 Bahnhofshinterfahrung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 20.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Grothe geht ein auf das Abstimmungsgespräch
am 01.03.2007 mit der Bezirksregierung über die Fördermöglichkeiten zur
Bahnhofshinterfahrung. Es sei abgestimmt worden, die Trasse zukünftig nur noch
in 2 Bauabschnitte zu unterteilen, Ortsumgehung Wehringhausen und Abschnitt
Weidestraße bis Eckesey. Die Baureife der Gesamtmaßnahme, d.h. rechtskräftige
Baubauungspläne, Eigenmittelfinanzierung und geklärter Grunderwerb sollten bis
Ende 2008 vorliegen. Die Finanzierung
könnte dann für den 1. BA 2009/2010 und für den 2. BA 2011/2012 erfolgen. Ab
diesen Zeitpunkten könne dann auch mit dem Bau begonnen werden. Bis Ende Juni 2007 solle sowohl der Zuschussantrag
für den 1. Bauabschnitt als auch die Anmeldung des 2. Bauabschnitts erfolgen. Es
sei wichtig, dass eine Finanzierungssicherheit bis 2013 gegeben sei, da ab dann
nicht mehr sicher sei, ob und in welcher Höhe Straßenbauprojekte noch
finanziert würden. Das entsprechende Protokoll dieses Abstimmungsgespräches einschließlich
der Gegenzeichnung durch die Bezirksregierung ist als Anlage Gegenstand dieser
Niederschrift.
Des Weiteren berichtet er, dass intensive
Gespräche insbesondere mit einem Grundstückseigentümer geführt worden seien und
weiterhin werden, um die Stadt in die
Lage zu versetzen, an die Rechte der Gleistrasse zu kommen. Auch fänden
Gespräche mit der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft und weiteren Bahntöchtern
statt, um herauszufinden, welche Gleisanschlüsse möglich seien. Evtl. sei es in
Zukunft durch die evtl. Ausdünnung der Zugverkehre einfacher, auch tagsüber Anschluss
an die S 8 -Bahn-Trasse zu finden.
Herr Romberg bittet für die nächste Sitzung um
ein mit der Bezirksregierung abgestimmtes Zeitraster für den weiteren Ablauf.
Herr Grothe weist darauf hin, dass aus dem
angesprochenen Protokoll ein Zeitraster hervor gehe. Weiteres läge nicht vor.
Herr Dr. Ramrath fragt, ob gewährleistet werden
könne, dass mit der vorhandenen Planungskapazität die erforderliche
Bauleitplanung bis 2008 durchgeführt werden können bzw. ob zusätzliche
Leistungen, die finanziert werden müssten, in Anspruch genommen werden sollten
oder andere Aufgaben zurückgestellt würden.
Auf Grund der Vielzahl der anstehenden Projekte
im Bereich der Stadtplanung, die auch mit Hochdruck bearbeitet werden müssten,
wirbt Herr Grothe für die Einstellung ein bis zwei zusätzlicher Kräfte für einen gewissen Zeitraum im Bereich der
Bauleitplanung. Dies sei sinnvoller als die Vergabe an Dritte. Er verweist auch
auf evtl. Engpässe im Bereich der Verkehrsplanung.
Frau Grebe verweist auf Probleme im Umweltbereich
mit zu knappen Personalrecourcen durch die Erstellung von entsprechenden Umweltgutachten.
Auch hier könnten bestimmte Arbeiten, die für die Bauleitplanung erforderlich
seien, nicht schnell genug umgesetzt
werden.
Herr Meier plädiert in Richtung der Ausführungen
von Herrn Grothe zur Stärkung der wichtigen aktiven Seite der erforderlichen
Bauleitplanung. Zu dem im Zusammenhang mit der Bahnhofshinterfahrung die
Zeitschiene. Daher sollte auch gegenüber der DB Unterstützung in den
Ministerien gesucht werden, da dort andere Möglichkeiten beständen. Auch dürfe
die Frage der Finanzierung nicht aus dem Auge verloren werden.
Herr Oberste-Berghaus verweist auf die
beschlussmäßig festgelegte Tatsache,
dass Personal abgebaut werden und nicht zusätzliches eingestellt werden
solle. Evtl. könne auch Personal aus anderen Bereichen der Verwaltung
rekrutiert werden.
Herr Asbeck betont, dass in jeder Weise
sichergestellt werden müsse, dass die Einhaltung des Zeitplanes nicht an der
Stadt scheitere.
