21.02.2007 - 6 Workshop zur Erstellung von städtebaulichen Umn...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Ramrath stellt die Frage, ob der hier vorgeschlagene Weg mit einem Workshop der sinnvolle sei.  Die CDU-Fraktion bezweifele dies. Hier sollten nach dem Wortlauf der Vorlage Sport- bzw. Freizeiteinrichtungen untergebracht werden. Daher beantrage er, die Wirtschaftsförderung zu beauftragen,  die infrage kommende Fläche des ehemaligen Schlachthofes in die Vermarktung zu übernehmen. Außerdem sollte ein Gespräch mit der mark-E zwecks Übernahme der Fläche für die Erweiterung  geführt werden.

 

Herr Grzeschista ist der Auffassung, dass hier zwar über die Zielvorstellungen gestritten werden könne, jedoch halte er einen Workshop für sehr sinnvoll, um konkrete Nutzungen herausarbeiten zu können.

 

Frau Grebe gibt zu bedenken, dass derzeit von Seiten der mark-E kein Interesse an der Übernahme dieser Fläche bestehe. Dies sei in der Vergangenheit anders gewesen. Wichtig sei heute, dass eine Lösung aus einem Guss gewählt würde, alles andere sei nicht sinnvoll.

 

Lt. Herrn Grothe werde dringend ein Konzept gesucht, wie es dort weiter gehen solle. Für den Unterhalt und den Erhalt der Gebäude entständen für die Stadt ständig Kosten. Kleine Betriebe, die sich dort angesiedelt hätte, müssten wissen, wie es weiter gehe. In dem vorgeschlagenen Workshop sollten Ideen in welche Richtung auch immer zusammengestellt und von etwa drei bis vier beauftragten  Büros zu einem Konzept verarbeitet werden.  Eine Jury, an der auch der Stadtentwicklungsausschuss beteiligt sein solle, müsse entscheiden. Nach der Vorstellung in den politischen Gremien solle in Folge von Förderprogrammen möglichst ein Betreiber gefunden werden, der die gesamte Fläche übernehmen könne. Es könnten aber auch Teilflächen von einzelnen Betreibern übernommen werden.

 

Herr Dr. Ramrath sieht den Schwerpunkt der weiteren Nutzung nach der Vorlage in einer Freizeitnutzung. Dies sei nicht richtig. Auch bezweifele er Nachfrager nach einer derartigen Nutzung.

 

Herr Grothe gibt zu bedenken, dass keinerlei Nutzung vorher festgeschrieben sei. Alles sei offen. Die in der Vorlage genannten Nutzungen seien nur beispielhaft gemeint. Es gehe um eine kleinteilige Struktur mit unterschiedlichen Nutzungen, evtl. auch als Gewerbehof, im günstigsten Fall auch unter einem Betreiber.  Die vorhandenen Betreibe sollen nicht vertrieben werden. Der gewerbliche Aspekt  der Nutzung soll auf keinen Fall verhindert werden.

 

Herr Oberste-Berghaus sieht keine vorbestimmte Tendenz. Er halte den von der Verwaltung vorgeschlagenen Weg für richtig. 

 

Frau Priester-Büdenbender sieht den positiven Aspekt des vorgeschlagenen Verfahrens, alle Nutzungsrichtungen seien offen, auch die gewerbliche.

 

Herr Asbeck lässt zunächst darüber abstimmen, ob  für den in Frage kommenden Bereich des ehemaligen Schlachthofes als Zielsetzung eine vorwiegend gewerbliche Nutzung gewählt werden solle.

 

Abstimmungsergebnis: mit Mehrheit abgelehnt

7           Ja - Stimmen

8        Nein - Stimmen

 

Anschließend lässt Herr Asbeck  über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.

 

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Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

Die Verwaltung wird beauftragt, für das kooperative Workshopverfahren zur Entwicklung der Fläche des ehemaligen Schlachthofes in Hagen Wehringhausen Eigenmittel in Höhe von voraussichtlich 8.000,- €, aus der HHST 61006000020x Stadtteilkonzeptplanung / Wohnumfeld, zur Verfügung zu stellen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 8

Enthaltungen:

 7

 

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