13.11.2007 - 6 Anfragen gem. § 6 Abs. 8 der Geschäftsordnung d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Di., 13.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Auf Wunsch der Verwaltung wird der Punkt „Großsporthalle / Phoenix
Hagen“ zusätzlich im öffentlichen Teil behandelt. Es bestehen keine
Einwände.
Der Aufsichtsratvorsitzende von Phoenix Hagen, Herr Haensel,
bedankt sich für die Einladung und stellt
die Pläne für einen Hallen-Neubau am Ischeland vor.
Einleitend erläutert Herr Haensel, dass Phoenix Hagen sich
intensiv mit dem Standort der neuen Halle und dem umliegenden ruhenden Verkehr
beschäftigt hat.
Anhand von aushängenden Plänen erläutert Herr Haensel die
geplanten Gegebenheiten und Räumlichkeiten in der neuen Halle.
Geplant ist eine Halle mit 3100 Plätzen auf 3 Ebenen mit umlaufender
Zuschauertribüne. Das Spielfeld ist durch Vorhänge in 4 gleichgroße Hallenteile
zu teilen. Die Halle wird einen barrierefreien Zugang haben.
Herr Haensel ist zuverlässig, dass es bei einer Deckelung der Baukosten von 7,5 Mio.
Euro (ohne MwSt) bleibt. Er hofft, dass das Projekt mit ansässigen Betrieben
kostengünstig realisiert werden kann. Herr Haensel kann sich einen
symbolischen Spatenstich am 19.04.08, dem letzen Heimspieltag der Saison,
vorstellen.
Aufgrund einer Rückfrage von Herrn Tenne betont Frau Grebe
nochmals, dass der Anteil der Stadt an dem Projekt 5 Mio. Euro betragen werde.
Mit dieser Summe sei die Zusicherung des künftigen Betreibers verbunden, dass
die Halle weiterhin kostenlos für Schul- und Vereinssport genutzt werden kann.
Phoenix Hagen übernimmt eine große Verantwortung für die neue Halle, so Frau
Grebe weiter. Wenn die neue Vorlage zur Großsporthalle vorliegt, könne sie
sich vorstellen, diese kurzfristig in einer Sondersitzung des Sportausschusses
vorzustellen um einen zeitnahen Beschluss zu erhalten.
Auch Frau Neuhaus spricht sich dafür aus, dass ein schneller
Beschluss sehr erfreulich wäre. Vor einer Beschlussfassung seien aber noch
einige Sachfragen zu klären, so Herr Haensel.
In Beantwortung einer weiteren Frage von Herrn Tenne erläutert Herr
Haensel, dass betr. des ruhenden und fließenden Verkehrs noch ein Gutachten
erstellt wird. Ebenfalls wird an die Einrichtung eines Sportmanagements für den
Sportpark gedacht.
Herr Krippner möchte wissen, wie sich das Kostenverhältnis zwischen der 1. und 2.
Bundesliga verhält und ob für Phoenix Hagen die Finanzierung gesichert ist.
Im 1. Jahr in der zweiten Bundesliga hat Phoenix ein Budget von 320.000,-
€ gehabt, so Herr Haensel. Im 2. Jahr von 480.000,- €, im 3.
Jahr von 630.000,- € und im 4. Jahr von 720.000,- €. Dieser hohe
Etat ist notwendig, da alle Zahlungen offiziell erfolgen und Phoenix Hagen zwei
Wirtschaftsprüfungsgesellschaften im Team hat. Es darf nur Geld ausgegeben
werden, so Herr Haensel weiter, was vorher eingenommen wurde. Der Geschäftsführer
darf nichts rechtverbindlich unterschreiben, was den Verein außerhalb des
genehmigten Wirtschaftsplanes finanziell bindet. In der Finanzwirtschaft des
Vereins herrschen strenge Regeln.
In der 1. Liga wird zukünftig ein 7-stelliger Betrag als Etat
erforderlich sein. Je höher dieser Betrag, desto besser, so Herr Haensel.
Auch hinsichtlich der Jugendarbeit soll der Verein weiter gefördert
werden. Daher wurden auch die Phoenix Juniors gegründet.
Frau Neuhaus kommt darauf zu sprechen, dass in NRW neue Sportschulen errichtet werden
sollen. Für Hagen ist eine Basketball-Schule im Gespräch. Hierfür wäre die neue
Halle ein schöner Ansatz.
Herr Krippner möchte wissen, ob es Zusagen von Unternehmen gibt, die beim Aufstieg des
Vereins in die 1. Bundesliga, die entstehenden Mehrkosten decken?
Herr Heider macht darauf aufmerksam, dass eine Beantwortung dieser Frage im nichtöffentlichen
Teil der Sitzung erfolgen wird.
Es liegen keine Anfragen vor.
