27.11.2007 - 9 Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft der ko...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 27.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dücker ist der
Meinung, dass man zunächst abgleichen müsse, inwieweit dieser Vorschlag mit dem
Grundgesetz vereinbar sei. Außerdem müsse man prüfen, ob es sinnvoll sei, das
auf die ganze Bundesrepublik Deutschland zu übertragen oder ob dies länderweise
sinnvoller sei. Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen
in NRW (LAGA) habe diese Initiative ins Leben gerufen. Sei sich die LAGA
bewusst, dass wenn es ein Wahlrecht für Migranten gebe, die länger als 5 Jahre
hier seien, dann der Integrationsrat überflüssig sei. Er persönlich werde sich
heute enthalten. Er müsse mit diesen Fragen in seien Fraktion gehen und
abzuklären, wie man mit diesen rechtlichen Fragen umgehen wolle.
Frau Machatschek weist
darauf hin, dass es einen Ratsbeschluss von 1988 dazu gebe.
Dieser sei nicht aufgehoben.
Herr Dücker weist darauf
hin, dass die FDP 1988 noch nicht im Rat vertreten gewesen sei.
Frau Buchholz weist darauf
hin, wie fortschrittlich die Stadt Hagen schon 1988 gewesen sei.
Frau Kurte teilt im Namen
ihrer Fraktion mit, dass sei die Vorlage als erste Lesung betrachten wolle. Es
seien zu viele Unwägbarkeiten vorhanden, die erst abgeklärt werden müssten.
Herr Halbeisen kann den
Antrag auf eine erste Lesung nicht nachvollziehen, da der Inhalt schon vor 20
Jahren beschlossen worden sei. Man sei aufgefordert, einen Appell abzugeben,
dass man das Wahlrecht für diesen Personenkreis wolle.
Frau Neuhaus weist darauf
hin, dass nach 20 Jahren andere Akteure im Ausschuss säßen. Die Meinung habe
sich ein bisschen verändert. Wenn heute abgestimmt würde, würde sie das
Anliegen ablehnen. Sie stimme dem Antrag zu, die Vorlage mit in die Fraktionen
zu nehmen und die Entscheidung auf den Rat zu verschieben.
Frau Kuschel-Eisermann
weist darauf hin, dass die CDU-Fraktion dem Vorschlag auch im Jahre 1988 nicht
zugestimmt habe. Sie hält die Verwirklichung des Anliegens für unmöglich, da
eine Änderung des Artikel 1 oder des Artikels 20 vorgenommen werden müsse.
Herr Kilic erklärt, dass
der Bundestag von den Kommunen erwarte, dieses Anliegen zu unterstützen.
Herr Dücker ergänzt, dass
sich seit 1988 etwas verändert habe. Alle EU-Bürger hätten das
Kommunalwahlrecht bekommen.
Die Ausschussmitglieder einigen sich darauf, die Entscheidung auf den Rat
zu verschieben und keine zweite Lesung zu machen.
Frau Machatschek stellt
den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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483,1 kB
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