27.11.2007 - 6 Bericht von der Planungskonferenz Behindertenhilfe
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 27.11.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kreiss berichtet von
der Planungsinhalte Behindertenhilfe. Die Inhalte können der Anlage zu TOP 6
(vorher 5) entnommen werden.
Auf Frage von Herrn Link bezüglich der Frage, ob der Wohnsitz in
Hagen bleibe, erklärt Frau Kreiss, dass es nach dem gewöhnlichen Aufenthalt
nach dem SGB XII gehe. Wenn jemand in eine stationäre Einrichtung ziehe,
wechselten damit nicht automatisch der Wohnsitz und der Kostenträger.
Herr Haensel weist darauf
hin, dass zum Beispiel eine
Suchttherapie nicht unbedingt in der regionalen Nähe geleistet werden könne.
Bei den genannten Zahlen handele es sich ja um eine Bestandsaufnahme. Ihn würde
mit Blick auf Sozialpolitik interessieren, wie und mit welcher
Geschwindigkeit sich diese Zahlen
entwickelten. Man habe ja ein neues politisches Prinzip der wohnortnahen
Versorgung und des Abbaus der großen Bettenburgen. Wie werde sich die Landschaft verändern?
Herr Steuber macht
deutlich, dass man nur eine Chance der Umsteuerung mit Neubelegungen habe. Es
werde nicht in großem Stil in Hagen gebaut, um diese Bedürfnisse zu
befriedigen. Es gebe nur punktuelle Veränderungen, die einen allmählichen Umsteuerungsprozess mit sich
brächten.
Frau Kreiss fährt mit
ihren Ausführungen fort.
Frau Machatschek stellt
fest, dass das stationäre Wohnen im Moment noch Vorrang habe.
Herr Halbeisen nimmt Bezug
auf das Verhältnis zwischen stationär und ambulant, das zurzeit bei 60 zu 40
liege. Er nimmt Bezug auf die Aussage,
dass stationäre Plätze abgebaut werden sollten. In Hagen seien die stationären
Wohnangebote für Menschen mit Behinderungen doch gerade in den letzten Jahren
erst ausgebaut worden. Habe er das so zu verstehen, dass das ambulante Wohnen
stärker ausgebaut werden müsse?
Die Wohnlandschaft werde sich in den nächsten Jahren verändern. Menschen
mit Behinderungen gehörten ins normale Wohnumfeld.
Frau Kreiss erklärt, dass
das Verhältnis von 60 zu 40 das Ziel des Landschaftsverbandes für seine gesamte
Region gewesen sei. In Hagen habe man nicht für alle behinderten Menschen genug
Plätze. Es sei ein schwieriger Prozess.
Herr Meier erklärt, dass
die Bestandsaufnahme für ihn noch nicht ganz abgeschlossen sei. Schwierig sei
die Zuordnung bei Mehrfachbehinderungen. Das sei ein gewisser Konflikt in
dieser Statistik. Mit diesem Bereich würden sich die Wohnungsvereine in Zukunft
auch stärker mit auseinandersetzen müssen. Ziel müsse immer die Integration von
behinderten Menschen in das normale Leben sein. Er sei der Meinung, dass man
hier als Sozialausschuss noch mal einen Hinweis geben müsse, dass die
Wohnungsbaugesellschaften in Verbindung mit den Wohlfahrtsverbänden gemeinsam
Lösung entwickeln müssten.
Frau Machatschek teilt
diese Auffassung. Sie bedankt sich bei Frau Kreiss für die Ausführungen.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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767,6 kB
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