06.09.2007 - 7 Armutsbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 06.09.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau
Herr Dücker erklärt, dass er sehr dankbar sei für diese Ergänzung des ersten Armutsberichtes
aus 2005. Diese Arbeit sei auch wichtig für die Ausschussmitglieder in Bezug
auf die Stadtplanung, weil man klar erkennen könne, wo bestimmte Bedarfsgemeinschaften
in den einzelnen Wohnbezirken geballter wohnten. Wenn man diesen Bericht ernst
nähme, müsste man daraus Konsequenzen
ziehen. In einzelnen Stadtteilen, die in der sozialen Erneuerung
anstünden, müsste man gesonderte Projekte für die Kinder von SGB III -
Empfängern laufen lassen, damit diese die Chance hätten, der Bedürftigkeit zu
entfliehen und auf eigenen Beinen zu stehen.
Er würde vorschlagen, diese Thematik bei dem Zwischenbericht
Wehringhausen, der unter TOP 10 beraten würde, noch einmal aufzugreifen.
Frau
Herr Mervelskemper formuliert einen Antrag an die Trägerversammlung,
zusätzlich zu diesem Bericht eine Aufstellung zu machen, wie viele von diesen
hier genannten Personen Arbeit hätten, aber trotzdem SGB II – Empfänger seien.
Es sei ganz wichtig für die Bewertung, mit welchem Klientel man es im Stadtteil
zu tun habe. Er bittet Frau
Frau
Herr Link bittet, den Auftrag dahingehend zu erweitern, dass auch die
berufstätigen Alleinerziehenden, die ergänzende Leistungen bekämen, bei der Erhebung berücksichtigt würden.
Frau
Frau Buchholz beschreibt den Bericht als Aufarbeitung von Datenmaterial und möchte von
der Verwaltung wissen, ob es eine Analyse gebe und wie weiter verfahren werde.
Gebe es geeignete politische Instrumente oder Empfehlungen, wie bestimmte Dinge
bearbeitet werden sollten?
Herr Dr. Schmidt erwidert, man habe hier ein Indikatorsystem. Hier sei das von der Stadt
gemacht worden, was man immer von der ARGE einfordere, nämlich Zielgruppen zu
definieren. Als eine erste Maßnahme könne er sich vorstellen, dies in der
Trägerversammlung zu diskutieren, um in dem nächsten Maßnahmenkatalog zielgruppenspezifisch
zu arbeiten.
Bei den stadtteilbezogenen Projekten könnte man sich Schwerpunkte anhand
dieses Datenmaterials heraussuchen. Das sei ja nur ein kleiner Ausschnitt.
Er bäte, in den Bericht zu schauen und ggf. Hinweise auf weitergehende Erhebungen und
Indikatoren zu geben, damit das noch für 2007 mit aufgenommen werden könnte.
Frau Kurte möchte wissen, was diese Erhebung gekostet habe.
Herr Fiedler teilt mit, dass man sich im Bereich von 2.000 € bewege.
Frau Kurte erklärt, dass in allen Bereichen so viel Papier produziert würde und sie sich wünsche, dass jemand das alles mal zusammenbringe.
Frau
Herr Dr. Schmidt kann nachvollziehen, dass man vermisse, dass aus dem gesamten Stapel von Papier kleine überschaubare Aktionen gemacht würden. Intelligente Lösungen seien gefragt, um in die Umsetzung zu kommen. Dafür werde Analytik gebraucht.
Herr Haensel macht deutlich, dass es ihm an Kompetenz und Information fehle, das zuordnen zu können. Ihn würde interessieren, wie andere Städte das machten. Was seien für Hagen vergleichbare Städte? Wie gingen diese mit ihrem Zahlenmaterial um? Könnten wir von denen etwas lernen?
Herr Kirchhoff ist auch dieser Meinung. Es bedürfe der Kreativität, auch zu schauen, wie andere das machten. Er könne bei leeren Kassen mit diesen Zahlen nichts anfangen.
